Die Sommerferien sind vorbei, doch der Umbau des Schulhofs an der Regenbogenschule geht weiter. Obwohl das Projekt gut im Zeitplan liegt, muss die Schulgemeinschaft nun damit rechnen, ihre Pausen noch für längere Zeit zwischen Baggern und Bauschutt zu verbringen.
Schulhof wird zur Baustelle
Wenn die Kinder am Mittwoch, 2. September, an ihre Schule zurückkehren, werden sie womöglich große Augen machen. Denn von ihrem alten Schulhof ist derzeit nicht mehr viel zu erkennen. Der Hof ist von Bauschutt, alten Kopfsteinpflastern und Baggern umgeben. Platz zum Spielen und Toben bleibt dort momentan kaum. „Doch da müssen wir jetzt durch, wenn wir das gewünschte Ergebnis erreichen wollen", betont Bürgermeister Armin Kibbert.
Ausweichplätze für die Pausen
Vorübergehend müssen die Kinder ihre Pausen also an anderen Orten verbringen. Dafür werden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt, kündigt Schulleiterin Simone Domke im Gespräch mit LokalDirekt an. „Ein Teil wird die Pause auf dem Spielplatz vor der Schule verbringen, der andere Teil auf dem Lehrerparkplatz. Dort wird entsprechend Platz für die Kinder geschaffen."
Damit es rund um die Schule während der Bauphase nicht zu unnötigem Chaos kommt, bittet Bürgermeister Armin Kibbert außerdem darum, dass Eltern ihre Kinder möglichst nicht unmittelbar vor der Schule absetzen.
Fahrradparcours, Erfahrungspfad und Insektenhotel
Beim Pressegespräch zum aktuellen Stand der Bauarbeiten berichtete Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer am Montag, 31. August, über die Pläne für den neuen Schulhof. Aus der grauen „Asphaltwüste“ soll ein kinderfreundlicher und klimaresilienter Aufenthaltsort entstehen. Zudem soll der Schulhof künftig bis in die Abendstunden als öffentlicher Spiel- und Aufenthaltsbereich für alle zugänglich sein.
Geplant sind unter anderem ein Fahrradparcours, eine Hangrutsche, eine Arena für Veranstaltungen und Unterrichtsstunden, Hüpfspiele, ein Zirkuswagen sowie ein „Erfahrungspfad“. Auch Gemüsebeete, ein Insektenhotel, ein „grünes Klassenzimmer“, Sonnensegel und -schirme für zusätzliche Verschattung, neue Bäume und Klimapflaster sollen zur Klimaresilienz des Schulhofs beitragen, erklärt Pfeiffer weiter.
Umbau liegt im Zeitplan
Auch der zeitliche Ablauf des Umbaus liegt im Plan. Die Firma Ochsenfarth Gärtner von Eden ist für die Arbeiten verantwortlich und soll diese voraussichtlich in den Osterferien 2027 abschließen. Ziel sei es zusätzlich, die Ferienzeiten so gut wie möglich zu nutzen, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen.
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