Neue Spielgeräte, Verschattungen und Sitzgelegenheiten: Aus der grauen „Asphaltwüste" soll auf dem Schulhof der Regenbogenschule ein kinderfreundlicher und klimaresilienter Aufenthaltsort entstehen. Mit der Entsiegelung des Schulhofs haben die Bauarbeiten am Montag, 20. Juli, offiziell begonnen.
Umbau begleitet den Schulalltag bis 2027
„Wir wollen die Sommerferien natürlich so gut wie möglich nutzen, da – abgesehen von der Ferienbetreuung – kein Unterricht stattfindet", betont Bürgermeister Armin Kibbert bei einem Pressetermin an der Regenbogenschule. Ganz ohne Beeinträchtigungen wird das Projekt jedoch nicht umgesetzt: Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Mai 2027 andauern und werden daher auch während des regulären Schulbetriebs fortgesetzt.
Die Herausforderung bestehe dann darin, Lösungen zu finden, damit die Schüler den Schulhof auch während der Bauphase in den Pausen und der Nachmittagsbetreuung weiterhin nutzen können. Unter anderem sollen die Kinder auf Bereiche rund um das Schulgelände ausweichen, in denen zu diesem Zeitpunkt keine Bauarbeiten stattfinden.
Beginn der Entsiegelung
Seit dem 20. Juli hat die beauftragte Firma Ochsenfarth Gärtner von Eden die Arbeiten aufgenommen. In den kommenden sechs Ferienwochen soll zunächst die Entsiegelung des Schulhofs im Mittelpunkt stehen – also die Entfernung des alten Asphalts. Im Anschluss daran soll die Um- und Neugestaltung des Schulhofs beginnen.
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Mehr Grün, mehr Spielmöglichkeiten, mehr Aufenthaltsqualität
Wenn der Schulhof fertiggestellt ist, werden die Kinder ihren bisherigen Aufenthaltsort in den Pausen wohl kaum wiedererkennen. Neben neuen Spielmöglichkeiten wie einer Hangrutsche, einem Kriechtunnel, einer Kletter- und Balancieranlage, einer Doppelschaukel, einer Wellenwippe sowie einem Sandbereich und einem Zirkuswagen soll auch ein „grünes Klassenzimmer" entstehen. Dieses soll dazu einladen, den Unterricht künftig nach draußen zu verlegen, kündigt die Stadtverwaltung an.
Besonders im Fokus steht zudem die Beschattung des Schulhofs durch Sonnenschirme und Sonnensegel, da aktuell kaum schattige Plätze vorhanden sind. Dafür sollen neben zahlreichen Sträuchern auch mehr als 20 Bäume gepflanzt werden, betont Bauleiter Timm Rietschel.
Neben den Spielmöglichkeiten und der Beschattung sind auch Sitzgelegenheiten vorgesehen, die den Schulhof zu einem Ort machen sollen, an dem sich Menschen auch über den Schulalltag hinaus aufhalten können.
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