Im Jahr 2025 drohte im Ennepe-Ruhr-Kreis 6993 Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughaltern die Zwangsstilllegung ihres Fahrzeugs. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen leichten Rückgang um 82 Fälle, das Niveau bleibt jedoch hoch.
Hauptursache war laut Kreisverwaltung erneut fehlender Versicherungsschutz. In 4334 Fällen wurden Versicherungsbeiträge nicht gezahlt — fast zehn Prozent mehr als 2024. „Das Fahren ohne Versicherungsschutz ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat“, betont Christian Götte, Leiter des Straßenverkehrsamtes.
Weitere Gründe für Stilllegungsandrohungen waren unterlassene Änderungen in den Fahrzeugpapieren (1597 Fälle), technische Mängel (269) sowie nicht gezahlte Steuern (243).
Da viele Halter nicht auf eine Ordnungsverfügung reagierten, wurde in 1755 Fällen der Außendienst mit der Zwangsstilllegung beauftragt. Erfahrungsgemäß reicht der persönliche Kontakt meist aus: „Nur in etwa jedem zehnten Fall wurde das Kennzeichen dann tatsächlich entstempelt“, teilt die Kreisverwaltung mit.









