Die Heizung lief, das neue Schulhaus präsentierte sich im Ausbauzustand und machte bereits einen sehr weit gediehenen Eindruck: Der Bau- und Planungsausschuss des Plettenberger Stadtrates besichtigte am Samstag, 31. Januar, den Neubau der Grundschule Holthausen. Architekt Michael Koch aus Meinerzhagen, der die Gruppe aus Fachpolitikern und Verwaltungsmitarbeitern führte, war zuversichtlich: Die Schule kann zum neuen Schuljahr an den Start gehen.
Koch zeigte die Pläne und das, was aus ihnen bisher geworden ist: Klassentrakte, auf neudeutsch „Cluster“, die neben den Unterrichtsräumen auch Räume für die Offene Ganztagsgrundschule und für den Rückzug zu individuellem Lernen bieten, Fachräume und den Lichthof. Apropos Licht: Das Gebäude präsentiert sich durch reichlich Glas und Beleuchtung „von oben“ so hell, dass man sich nicht in einem Haus, sondern fast unter freiem Himmel wähnt.
Derzeit wird die Schule auf die Temperatur gebracht, die benötigt wird, alle Fußböden zu verlegen. Die Trockenbauarbeiten sind deutlich fortgeschritten. Schreiner, Fensterbauer und Elektriker werden ihre Arbeit fortsetzen. "Die Außenarbeiten können erfolgen, sobald der Frost aus dem Boden ist; wir rechnen mit März“, sagte Michael Koch.
Fotogalerie
Begeistert zeigte sich der Architekt von der Heizung. Nach erfolgter Feineinstellung klappe die Wärmepumpe wunderbar. Mit ihrer Hilfe wird die Energie der Geothermie zur Erwärmung der Schule genutzt. Solarmodule und Dachbegrünung werden im Frühjahr realisiert.
Die neue Holthauser Grundschule ist auf zweizügigen Betrieb, also auf acht Klassen — je zwei pro Jahrgangsstufe — ausgelegt. Es werden, wenn Plettenbergs modernste Schule ganz „ausgebucht“ ist, 200 Kinder sein. Das Gebäude ist auf Ganztagsbetrieb und Verpflegung für alle Kinder ausgelegt.









