Halver. Die Umgestaltung des Wippermann-Geländes zu einem soziokulturellen Zentrum im Rahmen der Regionale 2025 nimmt Formen an. Auch wenn die äußere, vorübergehende Veränderung in jüngster Vergangenheit zu Diskussionen geführt hatte – Stichwort Graffiti – laufen im Hintergrund Planungen für das spätere „Kreativ.Quartier.Wippermann“.
Susanne Neumann vom Planungsbüro Neuland Plus entwirft gemeinsam mit dem Planungsbüro Loth das Konzept zur Umgestaltung und verfolgt ein klares Ziel: Das Wippermann-Gelände soll in Zukunft zur innerstädtischen Aufwertung Halvers einen großen Beitrag leisten. Auch wenn noch nichts in Stein gemeißelt ist: Ein erster Zwischenstand lässt ein mögliches Ergebnis erahnen.
Derzeit sind für das Wippermann-Gelände sechs Planungsbausteine vorgesehen:
W1: Denkhof
Der Denkhof soll im Zentrum des Projektes stehen und umfasst das straßenseitige Gebäude zur Frankfurter Straße. Im Denkhof enthalten sind die Bereiche CoWorking sowie Multifunktionsräume zur Zusammenkunft von Unternehmen und Gründern. Derzeit läuft im späteren Denkhof eine CoWorking-Testphase bis Ende Oktober.
W2: Gastro
Die Planungen sehen mindestens ein Bistro, eventuell auch noch mehr vor. Auf jeden Fall soll die Möglichkeit zur Einkehr gegeben sein.
W3: Kultur
Das ist der Bereich, in dem schon heute die Stagehalle untergebracht ist. Die Stagehalle soll Teil des Konzeptes bleiben und zu einem regional bedeutenden Kultur- und Veranstaltungshof entwickelt werden.
W3a: Kulturhof
Ein Innenhof mit Begrünungsanlagen und einem Open-Air-Bereich
W4: Werkhof
Schon heute stellt der Werkhof eine beliebte Anlaufstelle für Trödler und Second-Hand-Ware dar.
W5: Wohnen
Es soll modernes, städtisches Wohnen entstehen. In welcher Form, steht noch nicht fest.
W6: Digital-/Bildungshub
Angedacht ist ein außerschulischer Lernort für die Öffentlichkeit.
