Schon jetzt steht fest: „Es gibt mehr Bewerbungen als bei der vergangenen Ausschreibung, aus denen ausgewählt werden kann“, sagt Lena Barz (persönliche Referentin von Kämmerer Simon Thienel) auf Anfrage von LokalDirekt. Neben lokalen Akteuren interessieren sich offenbar auch Gastronomen von außerhalb für die Immobilie in zentraler Lage.
Aktuell wird das Schieferhaus für seinen künftigen Pächter und die Gäste aufgehübscht. Laut Barz werden dazu kleine Ausbesserungsarbeiten durchgeführt, wie zum Beispiel an den Fensterbänken sowie im Keller.
Frist endet offiziell am 30. November
Die Bewerbungsfrist fürs Schieferhaus endet offiziell am 30. November. Doch Lena Barz verrät auf Anfrage von LokalDirekt, dass sich das noch ändern könnte: „Sollten in den kommenden zwei Wochen keine weiteren Bewerbungen eingehen, wird über eine Fristverkürzung nachgedacht.“ Nach Ablauf des Stichtags – ob vorzeitig oder regulär – sollen die eingegangenen Bewerbungen in Ruhe gesichtet und analysiert werden.
Falls es keine positiven Ausreißer gebe, werde mit allen, die ein Konzept vorgelegt haben, bei Bedarf nochmal ein Gespräch geführt. Gründe dafür könnten laut Lena Barz zum Beispiel missverständliche Infos, Nachbesserungen im Konzept oder Unklarheiten sein. Alle Bewerbungen sollen dann der Politik vorgelegt werden. Der Verwaltungsvorschlag werde in öffentlicher Ratssitzung vom Rat beraten und es erfolge eine Beschlussfassung ebenfalls in öffentlicher Sitzung.
Final entscheidet also die Stadt gemeinsam mit der Politik. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit – wie damals beim Rennen zwischen Mahesh Hewkandamby und Sabrina Stein – schloss Bürgermeister Michael Brosch im Gespräch mit LokalDirekt bereits aus (wir berichteten).
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