Mit 172 statt der erlaubten 100 km/h war ein Autofahrer auf der B229 bei Halver unterwegs. Auch ein Porsche-Fahrer drückte ordentlich aufs Gas. Bei Sonderkontrollen stellte die Polizei zudem weitere Verstöße fest – darunter eine Fahrt ohne Führerschein.
Zwei Autofahrer waren auf der B229 bei Halver deutlich zu schnell unterwegs. Bei Verkehrskontrollen am vergangenen Mittwoch, 28. Oktober, erwischte die Polizei einen Hyundai-Fahrer aus dem Märkischen Kreis mit 172 km/h – obwohl an dieser Stelle höchstens 100 km/h erlaubt sind. Kurz darauf ging den Beamten ein Porsche-Fahrer ins Netz, der mit 164 km/h unterwegs war.
Beide müssen nun mit Konsequenzen rechnen: Der Hyundai-Fahrer bekommt ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot. Für den Porsche-Fahrer werden 480 Euro Bußgeld, ebenfalls zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig.
Doch damit nicht genug: Bei den Kontrollen auf der B229 fiel den Polizisten auch ein Autofahrer auf, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Um das zu vertuschen, versuchte er zunächst, die Beamten mit falschen Personalien zu täuschen. Ohne Erfolg. Außerdem hatte er das Auto ohne Wissen des Eigentümers benutzt. Neben einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwartet ihn deshalb auch ein Verfahren wegen unberechtigter Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs.
Auch ein Lastwagen machte den Beamten zu schaffen. Er war nicht nur zu schnell unterwegs, sondern hatte zudem Reifen mit kaum noch vorhandenem Profil. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, stellte einen Mängelbericht aus und leitete Bußgeldverfahren gegen Fahrer und Halter ein.
Am Nachmittag verlagerten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen dann auf die B54 in Richtung Lüdenscheid. Dort stand vor allem die Fahrtüchtigkeit der Autofahrer im Mittelpunkt. Die Beamten bewerteten das Ergebnis als besonders erfreulich, denn keiner der kontrollierten Fahrer stand unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Lediglich kleinere Verstöße, etwa fehlende Dokumente oder unvollständige Verbandskästen, wurden festgestellt.
Insgesamt ahndete die Polizei bei den Sonderkontrollen 55 Verkehrsverstöße. Ähnliche Aktionen sollen auch künftig stattfinden.








