„Es ist noch keine Entscheidung getroffen“, sagt Bürgermeister Michael Brosch entschlossen. Im Gegenteil: Selbst die Bewerbungsphase laufe gerade erst an. Denn viele Gastronomen müssten „erstmal schauen, weil sie das Gebäude noch gar nicht kennen“. Und so stehen aktuell immer wieder Besichtigungstermine im städtischen Terminkalender, worüber er sich sehr freue.
Potentielle Bewerber verschaffen sich also zunächst ein Bild vom historischen Schieferhaus, das nach der Aufgabe der Don Simon’s Betreiber seit Juni geschlossen ist. „Man muss ja erstmal schauen, ob’s passt“, erklärt Michael Brosch, dass einige der Gastronomen erst daraufhin ein professionelles Konzept erstellen würden. Viele Bewerbungen erwarte die Stadt daher erst zu einem späteren Zeitpunkt. Und das ist für den Bürgermeister auch in Ordnung, schließlich wolle man keine völlig überhastete Entscheidung treffen.
„Wir brauchen einen Pächter, der den Halveranern recht ist“
„Wir sind offen für gute Konzepte. Und ich möchte ausdrücklich dazu ermutigen, sich weiterhin zu bewerben“, sagt Brosch. Die Stadt Halver brauche nun einen Pächter, der den Halveranern recht ist. Einen der lange bleibt. Und etwas bietet, das in Halver noch fehlt.
Davon gebe es ja – in Hinblick auf unzählige kulinarische Ausrichtungen – jede Menge. Und was steht auf dem „Wunschzettel“ des Bürgermeisters? „Ich fände es klasse, wenn die schöne Außenterrasse den Halveranern auch abends zur Verfügung stehen würde.“
Gleiche Chance für alle
Zu Beginn der Ausschreibung bewarb sich mit Sabrina Stein eine Kandidatin (wir berichteten), die damals nicht final mit ihrem Konzept überzeugen konnte. Unter unseren Berichten fordern Bürger in den sozialen Medien die Stadt unter anderem auf, ihr nun die Zusage fürs Schieferhaus zu geben. Doch ebendiese Chance sollen laut Stadtverwaltung alle haben, die Interesse an dem Objekt in zentraler Lage haben. Das geht aus dem Statement von Michael Brosch im Gespräch mit LokalDirekt hervor.









