Nach dem Abschied von Gemeindepädagogin Almuth Gärtner sollte die Stelle eigentlich nicht neu besetzt werden. Die Gemeindegliederzahlen ließen das nicht zu. Der Superinentdant versprach, nach einer Lösung für die noch junge Kirchengemeinde zu suchen. Nun scheint sie gefunden worden zu sein. Und die Freude in der Gemeinde ist durchaus spürbar. Zumal Jörg Chilla für die meisten kein Unbekannter ist.
Im Begrüßungsschreiben an die Gemeinde schreibt Jörg Chilla: „Vielleicht kennen Sie den Filmklassiker ,Zurück in die Zukunft‘ aus dem Jahr 1985, in dem Marty McFly und Doc Brown durch die Zeit reisen und Abenteuer erleben. Ein wenig erinnert mich mein beruflicher Weg an diesen Film. Wie die beiden Zeitreisenden kehre auch ich nach einer längeren Zeit zurück in die Region Altena/Nachrodt-Wiblingwerde – allerdings in einem neuen Kontext.“ Denn für viele Gemeindemitglieder ist der Gemeindepädagoge durchaus kein Unbekannter. Von 1998 bis 2007 war er als Jugendreferent in der Kirchengemeinde Altena tätig.
Jetzt, fast 20 Jahre später, freue er sich, als Gemeindepädagoge das IPT der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Mark bestehend aus Pfarrerin Mara Schwäbe und Gemeindepädagogin Nina Wetzstein mit einer halben Stelle zu unterstützen – zunächst befristet auf drei Jahre.
Wie Marty McFly, der ebenfalls viele neue Erfahrungen gemacht hat, blicke Chilla auf eine bunte berufliche Laufbahn zurück – als Jugendreferent, Fundraiser, Erwachsenenbildner und zuletzt auch als Prädikant in Hohenlimburg.
Als Gemeindepädagoge möchte der 53-Jährige und Vater von fünf Kindern Ehrenamtliche vernetzen und mit Ihnen gemeinsam neue Wege finden, wie Gott an neuen Orten und in neuen Formaten erlebt werden kann. Chilla ist bekannt für durchaus unkonventionelle Wege. „Man muss die Menschen da abholen, wo sie sind“, ist einer seiter Leitsprüche und so kam es auch schon vor, dass er auf Instagram predigte. Für viele Altenaer ist er unter anderem der Mann von der Ponyhof-Freizeit oder den Familienfreizeiten. Außerdem unterstützte er immer wieder die Konfirmandenarbeit, war beim CVJM aktiv und leitete Jugendangebote in Altena, Nachrodt und Wiblingwerde. Die Nachrodt-Wiblingwerder fragen sich derweil, ob er noch immer seinen bunten Bus fährt. Denn so konnte man schnell winken und er war leicht zu erkennen. Ob es den Bus noch gibt, ist fraglich. Aber an Ideen mangelt es ihm vermutlich nach wie vor nicht. „Das IPT freut sich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Gemeindepädagogin Nina Wetzstein.
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