„Zufrieden sind wir, wenn wir demnächst Spaziergänger sehen, die ein paar bunte Tulpen in der Hand haben und sich freuen“, sagt Giuliana Gößling. Das junge Paar aus Veserde, das gemeinsam einen Betrieb für Garten- und Landschaftsbau betreibt, möchte Nachbarn und allen Bürgern einfach eine Freude machen. „Wir haben so gepflanzt, dass das ganze Jahr etwas blühen wird. Jetzt natürlich erstmal Narzissen und Tulpen“, erzählt David Gößling.
60 bis 70 Stunden Arbeit stecken in dem Feld. Und täglich kommen weitere hinzu, denn natürlich muss das Feld auch gepflegt werden. „Wir haben die Fläche erst einmal hergerichtet. Ursprünglich war das Wiese. Und dann musste natürlich auch noch ein Zaun drumherum. Die Blumen sind teilweise echte Delikatessen für Rehe“, berichtet der Gartenexperte.
Neben Tulpen und Narzissen wurden beispielsweise auch Freesien, Sonnenblumen und Pfingsrosen eingepflanzt. „Man soll das ganze Jahr hier ernten können, daher gibt es auch einen Sommerblühmix“, berichtet Giuliana Gößling. Die Fläche für das Feld hat das junge Paar von Gundolf Bäcker zur Verfügung gestellt bekommen. Auf seinem Hof in Veserde hatte David Gößling früher eine Wohnung. „Ich fand die Idee einfach gut und wollte die Beiden unterstützen“, erzählt der Veserder. Die Fläche sei aufgrund eines alten Obstbaumbestands und der Größe eh schlecht zu bewirtschaften. Erst einmal wurde nur ein kleiner Teil der rund ein Hektar großen Wiese genutzt. „Wenn das gut läuft, können sie gerne noch mehr nutzen“, verspricht Bäcker. Und das können sich auch die Gärtner gut vorstellen. „Wir werden gerne größer, wenn es gut angenommen wird und alles so läuft, wie wir uns das vorstellen“, erzählt David Gößling.

Die Blumenwiese ist frei zugänglich. Das Tor ist nie verschlossen. Wer sich einen bunten Strauß pflücken möchte, kann anschließend etwas in eine kleine Spardose werfen. „Wir wollen damit keinen Gewinn machen, sondern den Nachbarn etwas zurückgeben. Aber natürlich soll sich das Projekt schon selbst tragen“, erklärt Giuliana Gößling.
Das Blumenfeld soll aber auch ein Ort zum Verweilen werden. Daher plant das Paar noch eine selbstgebaute Bank aufzustellen. Das Holz dafür liegt schon bereit. So können Wanderer dort eine Pause einlegen und den Anblick genießen.
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