Am Sonntag, 28. August, eröffnete der Bürgermeister Michael Brosch um 14.30 Uhr die Vernissage zur neuen Kunstausstellung im sozialen Bürgerzentrum in Halver mit den folgenden Worten: „Kunst gehört an die Öffentlichkeit, nicht in den Keller.“ Gesagt, getan: Gudi Mausbach-Dahl und Heiko Kandel präsentieren hier ihre Werke für einige Wochen.
27 Bilder von Mausbach-Dahl schmückten die Wände: Viele Gemälde und Skizzen sind während ihrer Malreisen vor Ort auf Kreta und Sifnos entstanden. Als gebürtige Lüdenscheiderin werden auch ältere ihrer Werke aus den 90er-Jahren zur Schau gestellt, die die Altstadt in verschiedenen Perspektiven und Farben zeigen. „Diese Bilder liegen mir sehr am Herzen“, erzählt die Künstlerin, denn „heute existieren die meisten Gebäude nicht mehr.“






Die Veranstaltung ist außerdem für einen guten Zweck gedacht: „Seit vielen Jahren unterstütze ich ‚Ärzte ohne Grenzen‘ und den ‚Palliativdienst Arche in Oberbrügge‘. Jeweils 10 Prozent des Verkaufs der Bilder geht an diese Organisationen und ich hoffe, mit ihrer Hilfe einen kleinen Beitrag spenden zu können.“
Zudem engagiert sich Mausbach-Dahl für den Kampf gegen den Klimawandel: „Kunst und Natur“ nennt sich die Aktion, an dem sich „alle Mitmenschen beteiligen können, einen Wald zu pflanzen“ und somit die Natur künstlerisch verschönern möchten.
Der Halveraner Heiko Kandel erzählt den Besuchern von einer „schwierigen Lebensphase“, in der seine Bilder im Jahr 2019 entstanden sind: „Ich musste mich sortieren“, erzählt Kandel und drückte seine Emotionen mithilfe von abstrakter Kunst aus. Es war ein „Aufbruch in eine Lebensveränderung“. Nach seinen Angaben gehe es ihm mittlerweile „viel besser.“






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