Rund 5600 Sirenen sollen am landesweiten Warntag in ganz NRW getestet werden, wie die Landesregierung auf ihrer Homepage mitteilt.
„Pünktlich um 11:00 Uhr erfolgt die Auslösung der Sirenen, sowie aller übrigen Warnmittel, u.a. auch das neue Cell Broadcast-System“, schreibt die Stadt Kierspe zu den verschiedenen Kanälen der Warnmeldungen. „Hierbei werden die Warnmeldungen an alle in einer Funkzelle befindlichen Smartphones und konventionellen Handys versendet.“
Über die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) werde auch dieses Mal eine Probewarnmeldung verschickt.
Damit handelt sich es um die Warnsysteme, die auch beim bundesweiten Warntag getestet wurden (wir berichteten). Da außerdem nur wenige Monate zwischen den Warntagen liegen, rechnet weder der Leiter des Sachgebiets „Ordnung und Umwelt“ Sebastian Laatsch noch Georg Würth von der FWG, die zum bundesweiten Warntag eine Umfrage gestartet hatte (wir berichteten), mit Veränderungen in der Wahrnehmung von Sirenen und dem Empfang von Smartphone-Hinweisen, wie sie auf Nachfrage von LokalDirekt erklären.
In Nordrhein-Westfalen werden laut Stadt Kierspe seit 2018 regelmäßig landesweite Sirenenprobealarme durchgeführt. „Des Weiteren sollen die Menschen über verschiedene Warnmittel informiert und sensibilisiert werden.“ Als mögliche Gefahren nennt sie Großbrände, Unwetterereignisse oder Bombenentschärfungen, die Evakuierungen notwendig machen könnten.
Weitere Informationen: www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung









