Eine große Ehre für Frank Turck und sein Unternehmen „Repmaster Turck": Am Samstag, 17. Oktober, wurde der Betrieb in München als einer von insgesamt 25 Preisträgern mit dem Award „Werkstatt des Jahres" ausgezeichnet.

Nachwuchsförderung als wichtiges Kriterium

Der Halveraner Kfz-Handwerksbetrieb gehörte zu den rund 1000 nominierten Unternehmen für die Auszeichnung „Werkstatt des Jahres". Bereits die Nominierung sei ein Grund zur Freude gewesen. Schließlich gebe es in Deutschland rund 22.000 freie Werkstätten, wie Inhaber Frank Turck im Gespräch mit LokalDirekt erklärt. „Und es gibt zahlreiche Kriterien, die man erfüllen muss, um überhaupt nominiert zu werden“, betont er.

„Repmaster Turck" wurde am 17. Oktober in München als Werkstatt des Jahres ausgezeichnet
Foto: Jung

Im Vorfeld mussten die teilnehmenden Betriebe unter anderem Videos einreichen, die Einblicke in den Arbeitsalltag geben. Zudem galt es, zahlreiche Fragen zur Arbeit im Unternehmen zu beantworten. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei laut Turck auf der Nachwuchsförderung. Wie werden Auszubildende gefördert? Wie gestaltet sich der Umgang mit den Mitarbeitern? Doch auch weitere Aspekte wie die Qualifikation der Beschäftigten und Google-Bewertungen flossen in die Entscheidung ein. Die Jury setzte sich aus Vertretern renommierter Unternehmen wie „Hella" und „Varta" zusammen.

Besonders stolz ist Frank Turck auf sein Team und vor allem auf die Auszubildenden. Dass die Nachwuchsförderung im Betrieb eine wichtige Rolle spielt, zeigte sich bereits 2022: Damals wurde das Unternehmen von der Handwerkskammer Südwestfalen als „Ausbildungsbetrieb des Jahres" ausgezeichnet. Aktuell arbeiten neben drei angestellten Meistern fünf Auszubildende in der Halveraner Kfz-Werkstatt.

Ein wichtiges Kriterium bei der Vergabe des Awards zur Werkstatt des Jahres ist die Nachwuchsförderung. Bei Repmaster Turck werden derzeit insgesamt fünf Auszubildende beschäftigt.
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Auszeichnung vor 2500 Zuschauern in München

Am 17. Oktober war es vor rund 2500 Zuschauern in München dann so weit: Im Rahmen einer großen Gala wurde das Unternehmen gemeinsam mit 24 weiteren Betrieben zur „Werkstatt des Jahres" gekürt. Bis zur Bekanntgabe mussten sich die Verantwortlichen allerdings gedulden: „Bis zum Schluss wussten wir nicht, ob wir gewonnen haben“, berichtet Frank Turck. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Olga Giesler, die ebenfalls im Betrieb arbeitet, habe er rund drei Stunden auf die Entscheidung warten müssen. Umso größer war die Freude, als schließlich feststand, dass „Repmaster Turck" zu den Preisträgern gehört.

Für den Inhaber hat die Auszeichnung eine besondere Bedeutung: „Es ist eine Ehre für uns. Der Preis bedeutet Anerkennung für das, was wir geleistet haben und den Kunden bieten.“