Die Jahrhundertflut im Juli 2021 hat auch vor der Stadt Halver nicht Halt gemacht: Insgesamt sind, so erklärte Bürgermeister Michael Brosch im Rahmen eines Pressetermins am Freitag, 23. Juni, Schäden in Höhe von 8,76 Millionen Euro entstanden.
Bereits im Mai des vergangenen Jahres wurde der Stadt ein Förderbescheid in Höhe von 6,6 Millionen überreicht – LokalDirekt berichtete. Bei den nunmehr beim Amt für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung beantragten Mitteln handelt es sich um eine Aufstockung dieses Betrages um weitere 2,2 Millionen Euro.
Von den Flutschäden betroffen sind vor allem die Waldwege, die nun repariert und auch für die Rettungsdienste wieder befahrbar gemacht werden sollen.
„Es geht jetzt erst einmal um die Wiederherstellung“, betonte Ulrich Ackfeld, Leiter des Forstbetriebsbezirks Halver, im Rahmen des Pressetermins. Die Kosten für die Reparaturarbeiten, so Ackfeld weiter, „belaufen sich auf rund 20 Euro pro Quadratmeter.“
Ein weiteres Thema sei das Wassermanagement: „Um bei potentiellen, weiteren Flutkatastrophen die Schäden möglichst gering zu halten, müssen wir dafür sorgen, dass das Regenwasser im Wald bleibt.“ Dafür müssen laut Ackfeld die Abläufe entsprechend konzipiert werden.

Zunächst, so ergänzte Forstamtsleiter Jörn Hevendehl, müssen die Aufträge jedoch zunächst ausgeschrieben und entsprechende Angebote eingeholt werden: „Ob wir noch dieses Jahr mit den Sanierungsarbeiten starten können, ist fraglich.“ Insgesamt sei mit einer Dauer „von zwei bis drei Jahren“ für die Wiederherstellung der Waldwege zu rechnen.










