Elf einstimmige Beschlüsse fasste der Rat – viele davon waren bereits Gegenstand diverser Ausschüsse. So wird etwa der Heimatpreis weitergehen, die städtische Übernahme von Jugendzentrum und Jugendtreff ist beschlossenen Sache, ebenso wie der Bebauungsplan „Trotzenburg“ und das Straßen- und Wegekonzept und die weitere Unterstützung des Stadtmarketing Vereins.
Als neues Thema kam die „Einführung Deutschlandticket im Schülerverkehr“ – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Tisch, da dies im Ratsinformationssystem noch nicht zu finden war. Auch hier wurde nach kurzer Diskussion entschieden, den Schülern demnächst das auf 29 Euro rabattierte Deutschlandticket auszuhändigen.
In der Stunde der Öffentlichkeit beklagte sich eine Anwohnerin der Kampstraße im Namen weiterer Anwohner über das starke Verkehrsaufkommen im Zuge der A45-Sperrung. Sie habe in 15 Minuten über 80 Autos gezählt. Zudem sei es so extrem laut geworden, dass man die Wohnungsfenster nicht mehr auflassen könne. Gerade bei Hitze sei das schwierig, aber ab vier Uhr morgens müsse man die Fenster schließen.
Auch die Parksituation sei „vogelwild“, weil „alles von Otto-Fuchs-Arbeitern und -Büroleuten zugeparkt“ werde. Davon seien auch weitere Straßen betroffen. Ihr Anliegen sei es, auf den Verkehrsführungsschildern nicht nur auf die A4, sondern auch auf die A45 hinzuweisen. Denn dann würden vermutlich weniger Autos die Kampstraße befahren. Bürgermeister Jan Nesselrath wies darauf hin, dass eine Besichtigung vor Ort sinnvoll sei, um die er sich kümmern wolle.









