Meinerzhagen. Fünf Kommunen auf gut 20 Kilometern Länge abradeln – und das ohne störenden Autoverkehr. UWG- und CDU-Fraktion möchten das wieder möglich machen. Einen entsprechenden Antrag haben sie an den Rat gestellt.
„Autofreies Volmetal erhalten – Leuchtturmveranstaltung für das Volmetal sichern“, haben sie ihren Antrag plakativ überschrieben. Die Verwaltung wird darin aufgefordert, sich beim Märkischer Kreis und dem Verein „LEADER Oben an der Volme“ für die Veranstaltung einzusetzen, die vor der Corona-Pandemie ein durchschlagender Erfolg war. Dazu war wiederholt die B 54 an einem Sonntag im Sommer für den Autoverkehr gesperrt worden. Die Bundestraße wurde zum Radler-Paradies und zur Wanderstrecke zwischen Meinerzhagen und Schalksmühle.
UWD und CDU fordern in ihrem Antrag zudem die Verwaltung auf, unter Beteiligung der zuständigen Behörden und relevanter Akteure ein „tragfähiges Konzept für die zukünftige Durchführung“ zu entwickeln und „die Voraussetzungen für eine Neuauflage der Veranstaltung zu schaffen“. 2017 und 2019 hätten jeweils mehr als 15.000 Besucherinnen und Besucher die Veranstaltung zu „einem Event mit überregionaler Strahlkraft gemacht“, heißt es in der Begründung. Die Aktion hätten Menschen zusammengebracht, aber auch „fünf Kommunen miteinander verbunden“.
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Gegen Blockade des Kreises
Damit positionieren sich die beiden Fraktionen gegen die Auffassung des Kreises, der keine Neuauflage der Aktion „Autofreies Volmetal“ mehr plant. Die Veranstaltung habe auch „eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen in der Region eine attraktive und durchgängige Radverkehrsanbindung entlang der Volme wünschen und annehmen.“ Dabei spielen die Antragsteller auch auf den lange geplanten und viel diskutierten Volmetal-Radweg an, der bereits als Vorzeigeprojekt der „Regionale 2013“ gebaut werden sollte, aber immer noch auf sich warten lässt.










