Sirenen heulten, Handys vibrierten und Warnmeldungen erschienen auf zahlreichen Displays: Beim landesweiten Warntag in Nordrhein-Westfalen sind auch im Ennepe-Ruhr-Kreis am Donnerstag, 12. März, die verschiedenen Warnsysteme getestet worden.

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Mehrere Warnsysteme getestet

Punkt 11 Uhr löste Leitstellen-Mitarbeiter Lukas Böcker per Mausklick die Sirenen im Kreisgebiet aus. Insgesamt 118 Anlagen in den Städten Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel, Wetter (Ruhr)und Witten beteiligten sich an dem Test. Parallel dazu wurden Warnmeldungen über Smartphones ausgelöst — unter anderem über die Warn-App NINA sowie über das Mobilfunkwarnsystem Cell Broadcast.

Kurz nach 11 Uhr meldete sich die Kreisleitstelle dann zusätzlich mit einer Durchsage über den Radiosender „Radio EN“ an die Bevölkerung: „Hier spricht die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises. In Nordrhein-Westfalen findet gerade ein landesweiter Probealarm statt. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, lautete die Nachricht.

Drei Signale innerhalb weniger Minuten

Die Sirenen waren gleich dreimal zu hören: Um 11 Uhr ertönte zunächst das Signal zur Entwarnung, um 11.05 Uhr folgte die eigentliche Warnung, um 11.10 Uhr erneut die Entwarnung.

Nach Angaben der Leitstelle funktionierten 117 der 118 Sirenen wie vorgesehen. „Lediglich aus dem Schwelmer Ortsteil Winterberg gab es einen Hinweis auf einen möglichen Ausfall“, teilte die Kreisverwaltung am Nachmittag des Warntages mit.

Sensibilisierung für Krisenfälle

Neben dem Test der Technik soll der Warntag auch das Bewusstsein für Warnmeldungen und Krisenvorsorge stärken: „Nur wer Bescheid weiß, kann im Ernstfall richtig handeln“, betont die Kreisverwaltung.

Der nächste Test der Warnsysteme steht bereits fest: Am Donnerstag, 10. September, findet erneut ein bundesweiter Warntag statt.