Unter dem Titel „585Dezibel“ ging am Samstag, 27. Juni, im Alternativen Jugendzentrum Lüdenscheid (AJZ) an der Altenaer Straße ein Musikfestival über die Bühne, das sich sehen und hören lassen konnte.
Acht Stunden Live-Musik von RnB über Rap bis hin zu Indie- und Synthie-Pop, dazwischen Auftritte von Nachwuchs-DJs, ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm und ein vielfältiges Catering, sorgten für Unterhaltung und Stimmung.
Das besondere Ambiente des auf dem Fabrikgelände der ehemaligen Bergchemie gelegenen Jugendzentrums trug sicherlich zum Gelingen der Veranstaltung bei, die von Jugendlichen für Jugendliche mit dem Ziel konzipiert worden war, ein Festival jenseits kommerzieller Absichten nach eigenen Wünschen und Ideen zu gestalten. Ganz bewusst wurde das Festival so organisiert, dass auch der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen der Zugang ermöglicht wurde.
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"Die Stimmung war super“, urteilte Jan Huster vom Orga-Team im Rückblick auf das erstmals in dieser Form und Größe durchgeführte Festival, das er als „vollen Erfolg“ bezeichnete. Wäre es am Samstag nicht so extrem heiß gewesen, hätten sicherlich noch mehr Jugendliche teilgenommen, räumte er ein.
Von der Idee zur Umsetzung
Die Idee, ein solches Festival zu veranstalten, sei schon seit Längerem im Gespräch gewesen, erinnerte Julia Wilksen vom Jugendkulturbüro. Zu einem Projekt sei sie Anfang des Jahres geworden. Zusammen mit Vertretern sämtlicher Lüdenscheider Jugendeinrichtungen (AWO Jugendtreff Knast, WAS LOS?!, CVJM Audrey’s, CVJM KJFS Rathmecke-Dickenberg, Jugendkulturbüro, CVJM West) hätten rund 20 Jugendliche ein Konzept entwickelt.
Sie waren es auch, die die Akteure des Festivals auswählten: Talentierte Bands und DJs aus Lüdenscheid und Umgebung, die zwar noch keine großen Namen haben, aber durchaus das Zeug dazu, einmal groß herauszukommen. Auch ein griffiger Name für das Festival wurde gefunden. „585 sind die ersten drei Zahlen der Lüdenscheider Postleitzahl“, erklärte Jan Huster und ergänzte: „Dezibel, das ist ja klar.“
Unterschiedliche Genres sprechen alle Gäste an
Daran fehlte es am Samstag weder im Cafébereich, wo DJ Petros, DJ Barsa, DJ Akostix und Malbro für Stimmung sorgten, noch auf der Hauptbühne. Dort eröffnete die RnB-Musikerin Lean aus Dortmund um 16.30 Uhr das Programm, gefolgt von den Rock-Poppern The Muted Fox aus Oberhausen und den Duisburger Rappern NerdbyNature. Begeistern konnten auch die Indie-Pop-Künstlerin Eva Bent und die Band Wait!What? aus Köln. Zum Abschluss des Festivalabends sorgte der Indie-Pop-Künstler Pablo Brooks aus Düsseldorf noch einmal für Hochstimmung.
Gefördert wurde das Festival von create music, der LWL-Kulturstiftung, dem Kultursekretariat NRW Gütersloh, dem LVR, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW sowie dem Landesmusikrat NRW. Sponsor war die Volksbank in Südwestfalen.






