Der Ansturm auf die Glörtalsperre reißt nicht ab: Auch am Sonntag, 28. Juni, hat die Stadt Breckerfeld frühzeitig reagiert und die Zufahrt komplett gesperrt. Bereits um 11.45 Uhr zog das Ordnungsamt die Konsequenz aus der angespannten Lage vor Ort.
Über die Glörstraße dürfen seitdem keine Pkw mehr in Richtung Talsperre fahren. „Der Andrang ist schlicht zu groß, sämtliche Parkplätze sind belegt“, erklärt Annette Petrick vom Ordnungsamt. Die Situation hatte sich bereits in den vergangenen Tagen zugespitzt.
Parkchaos gefährdet Rettungskräfte
Besonders problematisch zeigt sich die Parksituation rund um das Naherholungsgebiet. Falsch abgestellte Fahrzeuge blockieren immer wieder wichtige Rettungswege. Bereits am Vortag kam es laut Ordnungsamt zu chaotischen Zuständen, unter anderem am Loh, an der Dahlerbrücker Straße und entlang der unteren Glörstraße.
„Wenn Rettungsfahrzeuge nicht durchkommen, kann das im Ernstfall lebensgefährlich werden“, warnt Petrick. Berichten zufolge musste bereits am Samstag ein medizinischer Einsatz unter erschwerten Bedingungen erfolgen.
Bußgeld und Abschleppen als Konsequenz
Das Ordnungsamt kontrolliert daher konsequent vor Ort. Falschparker müssen mit Bußgeldern rechnen. In besonders schweren Fällen lässt die Stadt Fahrzeuge abschleppen.
Klare Regeln: Kein Feuer, kein Risiko
Neben der Verkehrssituation rückt auch der Brandschutz in den Fokus. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gilt ein striktes Verbot für offenes Feuer. „Grillen oder Rauchen ist sowohl am Strand als auch im Wald untersagt“, betont Petrick. Auch Shisha-Rauchen sei wegen der glühenden Kohle verboten.
Die Vegetation ist derzeit stark ausgetrocknet. Schon ein Funke kann ein großflächiges Feuer auslösen. „Der Sicherheitsdienst und das Ordnungsamt werden die Einhaltung der Vorschriften überwachen und bei Verstößen konsequent handeln“, kündigt Petrick an.
Appell der Stadt: Anreise vermeiden
Angesichts der angespannten Lage richtet die Stadt einen klaren Appell an Ausflügler: Die Glörtalsperre soll derzeit möglichst erst gar nicht mehr angefahren werden: „Die vorhandenen Kapazitäten sind schlichtweg erschöpft.“








