Das kommunale Energiemanagementsystem analysiert die Daten von öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen, um deren Verbrauch von Strom, Wärme und Energie zu optimieren – wir berichteten. Das Tool ist laut Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter der Bauverwaltung, „auf die Kommunen zugeschnitten“ und soll somit bei der Reduzierung von CO2-Emissionen genauere Daten liefern. Unterstützt wird das Vorhaben nicht nur durch eine spezielle Energiemanagementsoftware, sondern auch von einen KomEMS-Coach und einem Energiemanager.
Das Projekt wird in Höhe von 70 Prozent gefördert, allerdings kann der Antrag nur ein Mal gestellt werden. Die Verwaltung plant daher, einen umfassenden Antrag mit allen benötigten Förderungen zu stellen. Der Projektstart ist der 1. Januar des kommenden Jahres.
„KomEMS“: Politiker sind interessiert
CDU-Mitglied Jörg Weber befürwortet die Idee eines kommunalen Energiemanagementsystems, die eines Energiemanagers jedoch nicht. „Die Schnittmengen, die sich aus dem Klimaschutzmanager und aus dem Energiemanager heraus ergeben, sind immens hoch“, erklärte Weber. Die CDU-Fraktion schlug daher vor, die Jobpositionen jeweils mit einer halben Stelle zu belegen. Die Änderung der Beschlussvorlage lehnte das Gremium mit zwei Enthaltungen ab.
„Ich glaube schon, dass die Aufgabenbereiche und das Anforderungsprofil durchaus unterschiedlich sind. Ich denke, dass die Stelle des Klimaschutzmanagers zu hundert Prozent ausgereizt werden kann“, entgegnet Jutta Heedfeld von der SPD. „Wir sollten mit dem Vorschlag der Verwaltung mitgehen“, führte sie weiter aus.
Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig bei zwei Enthaltungen für die Weiterberatung in den kommenden Gremien verabschiedet.









