Auf der Tagesordnung des Ausschusses für Kultur und Sport am Donnerstag, 9. November, stand auch das Entwicklungskonzept rund um den Löher Berg. Lisa Jacoby von der Planungsgruppe Stadtbüro stellte das Projekt vor.
Was steckt hinter ISEK?
Hinter der Bezeichnung ISEK steht ein Integriertes, Städtebauliches Entwicklungskonzept. Sinn ist es, die Standorte 8Giebel, Primusschule und Jahnsportplatz (Löher Berg) weiterzuentwickeln, mit dem übergeordneten Ziel, den Löher Berg nachhaltig zu stärken. Entworfen wurde das Konzept von der Dortmunder Planungsgruppe Stadtbüro. Bereits im Oktober wurde im Rahmen einer Veranstaltung in den 8Giebeln das Konzept vorgestellt und weitere Ideen von Bürgern gesammelt.
Mit dem Konzept hat die Gemeinde die Möglichkeit, sich um Fördermittel zur Finanzierung eigener Maßnahmen zu bewerben. Bürgermeister Jörg Schönenberg bezeichnete das Konzept als „Grundlage, um Projekte schaffen und umsetzen zu können.“
„Wichtig, Leute mitzunehmen“
Die Beteiligung der Bürger, so betonte Lisa Jacoby auch noch einmal in der Ausschusssitzung, sei für das Projekt von Bedeutung: „Es ist wichtig, die Leute und ihre Ideen mitzunehmen.“ Zentral für das Konzept sei besonders der Kulturort 8Giebel, aber auch die Entstehung einer Multifunktionshalle würde als sinnvoll erachtet.
„Sport und Bewegung im Grünen“
Platz soll laut dem Entwicklungskonzept besonders für „Sport und Bewegung im Grünen“ geschaffen werden, wie Jacoby weiter ausführte. Der Jahnsportplatz würde dabei als Potentialfläche betrachtet – und käme auch als Standort für die Multifunktionshalle infrage.
Das Gremium stimmte am Ende der Sitzung einstimmig – bei zwei Enthaltungen – für die Beschlussvorlage und somit das Städtebauliche Entwicklungskonzept ab.
Die weiteren Schritte
Wie geht es jetzt weiter, insbesondere im Hinblick auf den Bau einer Multifunktionssporthalle? Zunächst, so erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg auf telefonische Nachfrage von LokalDirekt, müsse das Konzept verabschiedet werden. Der Gemeinderat wird am 11. Dezember final über die Beschlussvorlage abstimmen, mit einer Aussage des Fördermittelgebers, ob die Aufnahme erfolgreich beschieden wurde, sei Mitte des nächsten Jahres zu rechnen. Das Konzept sei insgesamt, so Schönenberg weiter, jedoch die Voraussetzung, um überhaupt Mittel zu bekommen.










