Auf der Agenda der Hauptausschusssitzung am 23. Oktober standen unter anderem die Themen Radweg zwischen Linscheid und Kuhlenhagen und die Machbarkeitsstudie für die geplante Mehrzweckhalle.
Radweg Kuhlenhagen/Linscheid und dessen Beleuchtung
Es ging einmal mehr um den geplanten Radweg zwischen Kuhlenhagen und Linscheid. Abgestimmt wurde auch über die von der CDU beantragte Beleuchtung der Strecke. Bis zur kommenden Ratssitzung sollen noch weitere, förderfähige Varianten geprüft und die Frage nach einer möglichen Kostübernahme durch die Enervie geklärt werden.
Anschließend stimmte das Gremium einstimmig für die Variante 1 des vom Dortmunder Planungsbüro Bramey.Bünermann.Ingenieure entwickelten Konzepts ab. Diese sieht im Bereich des Vereinsheims eine Verschwenkung der Fahrbahn auf die gegenüberliegende Seite vor. Dieses Land wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Der Radweg würde dann im Wesentlichen auf der Fläche verlaufen, die zuvor als Fahrbahnfläche genutzt wurde.
Bezüglich der Frage nach der Beleuchtung gab es vier Stimmen dafür, vier dagegen und eine Enthaltung.
Die endgültige Entscheidung soll in der kommenden Ratssitzung getroffen werden.
Machbarkeitsstudie/Konzept für eine Mehrzweckhalle
Zu Beginn der Diskussion ging Bürgermeister Jörg Schönenberg auf die von der SPD-Fraktion geäußerte Kritik hinsichtlich der von ihm in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie ein: „Die Bedarfsanalyse liegt mittlerweile vor, die Haushaltsmittel hierfür standen zur Verfügung. Ich sehe es als meine Aufgabe an, auf sämtliche Belange einzugehen.“ Darüber hinaus, so Schönenberg weiter, habe es ihn bewegt, dass eine Turnhalle abgerissen und neu aufgebaut werden müsse.
André Krause (CDU) fragte nach, was diese Studie gekostet habe. Diese habe mit einem Betrag von insgesamt 5000 Euro zu Buche geschlagen, wie Kämmerer Reinhard Voss bekannt gab. Den Einwand, dass auch der Bauhof das hätte übernehmen können, wehrte Bürgermeister Jörg Schönenberg ab: „Das wäre zeitlich nicht machbar gewesen.“
Schlussendlich einigten sich Politik und Verwaltung darauf, das Thema noch einmal in weiteren Ausschüssen zu besprechen. Zu prüfen seien nach wie vor nicht nur mögliche Fördermöglichkeiten, sondern auch der finale Standort. „Es steht noch nichts fest, und ich halte es auch in der kommenden Ratssitzung für unmöglich, eine finale Entscheidung zu treffen“, betonte der Bürgermeister.
Trotzdem soll die Vorlage noch einmal in der kommenden Ratssitzung am Montag, 30. Oktober, besprochen werden.
Bekanntgaben
Das ehemalige Realschulgebäude an der Bergstraße, so teilte Kämmerer Reinhard Voss mit, gehe bald „inklusive aller Rechten und Pflichten an den Käufer über.“ Der Vertrag liege bereits beim Notar.









