Neben den Bürgermeistern der Kommunen war der Landtagsabgeordnete Gordan Dudas (SPD) sowie eine Menge interessierter Bürger aus allen Kommunen anwesend.

Nach Grußworten von Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach, des Kiersper Bürgermeisters Olaf Stelse, gleichzeitig auch Erster Vorsitzender des Regionalentwicklung Oben an der Volme e.V.s, und Sabine Möglich-Bangemann, Dezernentin der Bezirksregierung Arnsberg, übernahmen die beiden Regionalmanagerinnen Susanne Neumann und Friederike Bönnen die Moderation des Abends.


Nach einem Rückblick auf die vergangene Förderperiode und den damit erreichten Zielen, gab es auch einen Ausblick auf die nun kommende.
530 Projekte seien in der letzten Periode bundesweit realisiert worden, 60 davon in unserer Region. Die Projekte wurden mit 2,7 Millionen Euro gefördert (ursprünglich waren 2,3 Millionen Euro eingestellt). Für die neue Förderphase stehen nun wieder 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Ein kleiner Makel: Die Fördergelder gibt es erst nach Fertigstellung, d.h., dass diejenigen, die Projekte durchführen, die Kosten in Vorleistung tragen müssen und – bei positivem Förderbescheid – dann den Betrag rückerstattet bekommen.
In einer Podiumsdiskussion mit den Bürgermeistern sowie Klaus Brunsmeier (Heesfelder Mühle e.V. und Mitglied der Lokalen AktionsGruppe, kurz: LAG) und dem Freizeit- und Naherholungsbeauftragten Ralf Thebrath ließen die Befragten Erfahrungen Revue passieren und äußerten Wünsche für die neue Phase.

Zu hören waren immer wieder Begriffe und Aussagen wie „hervorragende Bürgerbeteiligung“, „LEADER hat die Region nach vorne gebracht“, „die Region ist gewachsen“, „Ehrenamt ist dabei sehr wichtig“, „Leitidee“, „gemeinsam Zukunft gestalten“, „ganz wichtig: die Digitalisierung“, „E-Mobilität“, „Tourismus stärken“, „enge Zusammenarbeit“ und „Bottom up – heißt: der Bürger zuerst“.
Klaus Brunsmeier wies darauf hin, dass „heute der Tag der Dankbarkeit“ sei und dass man Danke sagen solle. Er wolle den Zuhörern vor allem die „Kleinprojekte an Herz legen“, da diese in der Vergangenheit sehr geholfen hätten. Außerdem müsse man „endlich die Klimakatastrophe wahrnehmen“. Deshalb seien die Themen „Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Diversität“ enorm wichtig. Abschließend wies auch er auf den Ausbau digitaler Medien hin, denn „ohne Social Media läuft heute gar nichts mehr“.
Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Teilnehmer den Abend bei Snacks, Getränken und Musik ausklingen lassen.











