Die Arbeiten am Spielplatz auf der Nordhelle kommen voran. Zahlreiche Spielgeräte sind bereits aufgebaut. Bevor Kinder die Anlage nutzen können, stehen noch Restarbeiten und die vorgeschriebene Sicherheitsprüfung an.
Der neue Spielplatz auf der Nordhelle nimmt Gestalt an. Seit Anfang August laufen die Arbeiten auf dem Gelände. Nach Angaben der Gemeinde Herscheid könnte die Anlage Anfang Oktober freigegeben werden – vorausgesetzt, die noch ausstehenden Arbeiten verlaufen planmäßig und die anschließende Sicherheitsprüfung ergibt keine Beanstandungen.
Zahlreiche Spielgeräte sind bereits aufgebaut. Dazu zählen eine Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, eine Kletter-, Balancier- und Baumhauskombination mit Röhrenrutsche, eine Stehwippe und eine Seilbahn. Hinzu kommen ein Trampolinsteg, ein Tierweitsprung, ein Tierspuren-Balancierpfad, ein Spielplatztelefon und eine Drehscheibe. Vier überdachte Picknicktische ergänzen die Anlage.
Fertig ist der Spielplatz allerdings noch nicht. Unter anderem müssen die Betonfundamente fertiggestellt und der Fallschutz eingebaut werden. Außerdem muss das Drahtseil der Seilbahn abschließend gespannt werden. Nach Angaben der Gemeinde benötigt der Beton nach Fertigstellung der Fundamente voraussichtlich rund 28 Tage, um seine Normfestigkeit zu erreichen.
Erst danach kann die vorgeschriebene Sicherheitsprüfung erfolgen. Dabei werden unter anderem die Sicherheitsabstände und Fallräume sowie die fachgerechte Ausführung der Spielgeräte kontrolliert. Die Anlage darf erst nach erfolgreicher Abnahme für die Nutzung freigegeben werden.
Mit den Bauarbeiten hat die Gemeinde die Maier Spielplatzgeräte GmbH beauftragt. Der gemeindliche Bauhof übernahm nach Angaben der Gemeinde die erforderlichen Vorarbeiten und profilierte das Gelände.
Die Neugestaltung war zunächst im Zusammenhang mit dem geplanten Wander- und Naturerlebniszentrum betrachtet worden. Später wurde sie als eigenständiges Projekt über die LEADER-Förderung in der Region „Oben an der Volme“ auf den Weg gebracht.
Der Spielplatz soll einen Bezug zur Wald- und Naturlandschaft der Nordhelle erhalten. Bei der Planung spielen nach Angaben der Gemeinde neben den neuen Spielmöglichkeiten auch die Barrierefreiheit und die Gestaltung des Geländes eine Rolle. Das Projekt wird unabhängig von der weiteren Entwicklung des geplanten Wander- und Naturerlebniszentrums umgesetzt, das sich nach wie vor in der Planungs- und Förderphase befindet.









