Mit neun teilnehmenden Mannschaften blieb die Biathlon-Staffeln "Oben an der Volme" hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück. Dem Jubel der Siegermannschaft, "Sobi Lindlar", tat das keinen Abbruch.

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Für die Veranstaltung am Sonntag, 7. Juni, verwandelte sich der Volme-Freizeitpark in eine Biathlonarena. Direkt vor den Sitzstufen westlich der Volme war neben dem Start- und Zielbereich auch die Schießbahn aufgebaut. Anders als beim olympischen Vorbild verschossen die Gewehre keine Kugeln, sondern Lichtstrahlen. Auch die Skistrecke wurde im Vergleich zum olympischen Vorbild verändert.

Sie führte über die Volmebrücke und dann durch den nahe der B54 gelegenen Teil des Volmefreizeitparkes – jedoch nicht auf Ski, sondern zu Fuß. Dabei traten neben Hobbyteams wie "Sauf und Lauf" oder "Drunkletics" auch erfahrene Sommerbiathleten wie etwa das Team "SoBi Lindlar" an. In diesem Team waren mit Leonie Huth und Nils Bischof gleich zwei Landesmeister im Targetsprint, der vom internationalen Schießsportverband anerkannten Version des Sommerbiathlons. Im offiziellen Targetsprint schießen die Teilnehmer mit Luftgewehren.

Trotz des anderen Gewehrs konnte sich Bischof im Einzelvergleich mit einer Zeit von 5 Minuten und 12 Sekunden und 14 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten den ersten Platz sichern. Seine Teamkollegin Huth wurde schnellste Frau auf dem vierten Gesamtplatz bei einer Zeit von 5 Minuten und 43 Sekunden. Insgesamt gingen 37 Teilnehmer ins Rennen.

Vereine unterstützen die Organisatoren

Rund um das Biathlon-Turnier sorgten Kiersper Vereine für gute Rahmenbedingungen: Der Allgemeine Schützenverein sorgte im Bierwagen für Getränke, der Kiersper Schützenverein und die Kinderfeuerwehr sorgten für die Verpflegung. Am Rande der Strecke war Platz für mitgereiste Fans und Besucher, als zusätzliche Attraktionen standen zwei Strandkörbe und eine Fotobox zur Verfügung.

Organisator Martin Bremer hatte auf mehr Teilnehmer gehofft. Er organisiert die Biathlontour deutschlandweit, dieses Jahr hat er 27 Veranstaltungsorte. Auch die Ausgabe "Oben an der Volme" ist in den vergangenen Jahren besser angenommen worden. Der Spaß ist für ihn jedoch trotzdem nicht zu kurz gekommen, resümierte er. Nach Ende der Veranstaltung erklärte er im Gespräch mit LokalDirekt, dass zwölf bis 16 Teams optimal für die Veranstaltung sind.

Häufigkeit der Veranstaltung könnte steigen

Sowohl Bremer als auch Regina Semeraro von der Stadt Kierspe zeigten sich noch am Veranstaltungsabend zuversichtlich, dass die üblicherweise im zweijährigen Rhythmus stattfindende Veranstaltung wiederholt wird – dann jedoch vermutlich nicht an einem Wochenende, an dem Kirmes in Halver und Lüdenscheid ist. Am Dienstag, 9. Juni, teilte Bremer per Mail mit, die Veranstalter "sind happy, dass aktuell über eine Neuauflage im kommenden Jahr diskutiert wird." Zugunsten der Neuauflage könnte der Rhythmus sogar erhöht werden.