Die Fotografien von Susanne Kobayashi entführten die Besucher auf eine kleine Reise nach Tokio. Die Künstlerin lebt seit 2012 mit ihrem Ehemann in Japan. Trotz der alltäglichen Situationen wirkt die Ausstellung auf die Besucher besonders einprägsam. Die kulturellen Unterschiede, sei es in der vielfältigen japanischen Essenskultur, den skurrilen Süßigkeiten oder der extremen Arbeitskultur, sind enorm.
Ein Stück Tokio im Sauerland
„Ich verbinde so viele Emotionen und Gefühle zu diesen Bildern. Es ist schön, dass sie positiv aufgenommen werden“, freute sich die Fotografin Kobayashi über die Ausstellung, die am Sonntag, 24. März, gut besucht war. Ursprünglich hätte sie nie daran gedacht, ihre Fotos in der Villa Wippermann auszustellen. Doch ihre ehemalige Studienkollegin und Kuratorin Jana Eilhardt war von ihren Fotografien, die im Instagram-Stil präsentiert sind, begeistert und brachte so ein Stück Tokio nach Halver. „Für viele ist Japan ein Sehnsuchtsort. Mir geht es nicht anders. Uns wird das ferne Land näher gebracht“, erklärte Eilhardt bei der offiziellen Eröffnung.
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„Sie verbinden analoge Fotos mit modernen Medien“, hob auch Bürgermeister Michael Brosch positiv hervor. Trotz der großen Entfernung sieht er einige Gemeinsamkeiten zu Kobayashi, wie etwa ihre Wurzeln: Kobayashis Oma stammt aus Halver.
Ausstellung bis zum 21. April
Passend zum Thema ergänzte süßes Fingerfood im Sushi-Style die Ausstellung, kreiert von Konditormeister Stefano Gallus. Die Ausstellung ist noch bis zum 21. April zu den Öffnungszeiten der Villa Wippermann zu sehen: dienstags und mittwochs von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 16 Uhr.
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