Zwölf Bauhof-Mitarbeiter, dutzende Tonnen an Streusalz und sechs Räumfahrzeuge kommen heute zum Einsatz, um die winterlichen Herausforderungen zu bewältigen. Seit vier Uhr morgens arbeitete die Frühschicht daran, die Straßen von der Glätte zu befreien. Mit dem Eintreffen des Tiefs Gertrud hat sich der Fokus auf die Schneeräumung verschoben. Explizit wegen der Extremwetterwarnung von Dienstag, 16. Januar, habe sich der Bauhof nicht weiter ausgerüstet, wie Florian Heider erklärt: „Wir haben natürlich überprüft, ob alle Fahrzeuge einsatzbereit sind, aber grundsätzlich sind wir immer auf den Winter vorbereitet, egal bei ob es bisschen oder viel Schnee gibt“.
Mehrfach durchfahren sie das gesamte Gemeindegebiet, um die Rutsch- und Feststeckgefahr zu mindern. Eine Priorität wurde dabei zunächst auf die Hauptstraßen in Schalksmühle gelegt. „Grundsätzlich versuchen wir jedoch, bis in jeden Winkel zu fahren“, betont er. „Wir sind mit allen verfügbaren Kräften unterwegs“, fügt Heider hinzu.
Schieben bis in die Abendstunden
Wie lange die Mitarbeiter weiter fleißig schieben, räumen und streuen, hängt letztendlich davon ab, wie viel Schnee liegen bleibt. Auf eines kann sich der Bauhofleiter jedoch schon gefasst machen: „Wir werden schon bis in die Abendstunden unterwegs sein“, sagt er. Trotzdem betont er, dass der Bauhof die Situation im Griff hat und es sich bisher um einen normalen Winter handelt.










