Ein endgültiges Ende des Winterfestes soll es nicht geben. Auch wenn es dieses Jahr ausfallen muss, soll sich die Verwaltung um eine Neuauflage im Jahr 2025 bemühen. Um dies zu planen, beschloss der Ausschuss eine Zusammenkunft aller bisherigen Winterfest-Beteiligten (wir berichteten). Damit dort ergebnisoffen geplant werden kann, sind aus Sicht der CDU-Fraktion bereits in diesem Jahr Haushaltsmittel erforderlich. Daher hat sie um eine Ergänzung gebeten, mit der sie beantragt, „dass im vorliegenden Haushaltsplanentwurf geeignete Mittel zur Realisierung eines Winterfestes eingestellt werden“.
„Ist ein Winterfest noch das richtige?“, warf Klaus Nelius (UWG) als Frage in den Raum. Er schlug vor, das Fest in das Frühjahr zu verschieben – so hätten die Organisatoren weniger Bedenken um das Wetter, das im Februar in der Vergangenheit für wenige Besucherzahlen gesorgt hatte. Nelius redete von einer „neuen Aufbruchsstimmung“, die ein solches Fest wiederbeleben könnte. „Ich persönlich sehe großes Bedenken, so ein Fest wieder in Richtung Februar zu veranstalten“, sagte er. Bürgermeister Jörg Schönenberg entgegnete ihm, dass diese Entscheidung dem Arbeitskreis und den Vereinen überlassen werden soll. „Sie sind schließlich diejenigen, die das Fest durchführen“, so Schönenberg.
57.000 Euro für kommunale Veranstaltungen
Der Hauptausschuss stimmte dem Beschlussvorschlag schließlich zu, dass im Haushalt 2024 ein Betrag von insgesamt 57.000 Euro für das Winterfest (25.000 Euro mit Sperrvermerk), eine Alternativveranstaltung in der zweiten Jahreshälfte 2024 (20.000 Euro) und zwei Open-Air-Kinoveranstaltungen (12.000 Euro) bereitgestellt werden soll. Die Sachkosten für die Durchführung des Winterfestes sind zuletzt angestiegen und betrugen in 2023 mehr als 25.000 Euro. Der Haushaltsansatz musste demnach aufgestockt werden, damit zusätzlich zu anderen Veranstaltungen auch noch ein Winterfest finanziert werden könnte.









