Eltern und Geschwister warten ungeduldig vor dem Rathaus in Halver. Nur noch wenige Minuten, dann hat die Sorge und das ständige Grübeln ein Ende. Auch Vater Klaus Eckmann kann es kaum erwarten, seinen Sohn Felix endlich wieder in die Arme zu schließen. Der Lüdenscheider spricht von einem Wochenende „der Hölle“. Ab dem Moment, als er erfuhr, dass Israel unter Beschuss steht, vergeht keine Sekunde, in der er nicht an seinen Sohn und die Ereignisse denkt. „Mir ist sofort das Herz in die Hose gerutscht. Ich habe den Fernseher eingeschaltet und seitdem keine Minute mehr geschlafen“, erinnert er sich zurück.
Es war ein emotionales Auf und Ab – im ersten Moment war der Rückflug gebucht, im nächsten Moment wurde er abgesagt. Als die Gruppe dann sicher in Georgien landete, konnte Klaus Eckmann wieder erleichtert nach vorne schauen. „Es ging bergauf“, sagt er. Ein großes Lob richtet er an Andrea Reich, die Leiterin des Austauschs, die die schwierige Ausnahmesituation souverän gemeistert und die Eltern rund um die Uhr mit Informationen versorgte.
Das Warten hat ein Ende
Um 14.06 Uhr ist es soweit: Die erste Gruppe trifft unversehrt in Halver ein. Kurz darauf folgen die ersten Tränen und herzliche Umarmungen – es gibt viel Nachholbedarf. Um 15 Uhr kommt dann auch die zweite Gruppe aus Amsterdam an.
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Andrea Reich, die Leiterin des Austauschs, ist nach zwei schlaflosen Nächten erleichtert, wieder in ihrer Heimat zu sein. „Ich hatte die ganze Zeit keine Angst. Ich wusste, dass ich alle nach Hause bringen würde. Die Frage war nur, wie“, betont Reich. „Andrea Reich und Saskia Lau haben das super gehandhabt. Ich bin froh, dass es auf allen Ebenen geklappt hat“, lobt Bürgermeister Michael Brosch.









