Neben der Neugestaltung des Schulgeländes der Sekundarschule und der Kunstrasenproblematik diskutierte der Bau- und Vergabe-Ausschuss am Dienstag, 21. Februar, auch über die Verkehrsberuhigung „An der Kirche“ in Valbert die Zaunanlagen um die Schulzentren „Rothenstein“ und „Auf der Wahr“.
Jürgen Tischbiereck stellte die Planung zur Verkehrsberuhigung „An der Kirche“ in Valbert mit den Worten vor: „Keine Angst, die Planung hab ich selbst gemacht“. Angedacht sind hier gleich mehrere Baumaßnahmen: Die Kissenpaare zur Verkehrsberuhigung sollen entfernt werden (da diese nur eine geringe Wirkung hätten) und dafür soll die Durchfahrtsbreite begrenzt, die Grünflächen erweitert, die Fahrbahn und Beleuchtung erneuert sowie acht Stellplätze geschaffen werden. Hier bestände auch die Möglichkeit einer 100-prozentigen Förderung. Man wolle aber auf jeden Fall die Planung in einer Anliegerversammlung vorstellen.
Dann kamen die Zaunanlagen um die Schulzentren „Rothenstein“ und „Auf der Wahr“ zur Sprache und eine lange Diskussion entfachte, bei der sich die Fragen und Problemstellungen permanent wiederholten: Es ginge darum Vandalismus, Drogenkonsum und Verunreinigungen etwa durch Glasscherben an den Schulgeländen zu verhindern; ob ein Zaun davor schütze, sei fragwürdig; eine 100-prozentige Sicherheit gäbe es nicht; ob ein digitales Schließsystem mit Zugangs-Chip eine gute Lösung sei, wurde kritisch gesehen, zumal hier ein erheblicher Aufwand auf die Sportvereine und die Stadtverwaltung zukäme – da müsse mit den Vereinen gesprochen werden; eine Videoüberwachung sei rechtlich problematisch und wäre nur am Eingang, aber nicht im Gelände möglich.

Wenn mit einem personalisierten Chip nur der Eingang kontrolliert werde, könnten etwa Jugendliche nach ihrem Training dennoch auf dem Gelände verbleiben und wie seien Interessierte zu handhaben, die sich lediglich ein Training anschauen möchten?
Andreas Schulte, 1. Stellvertetender Vorsitzender des RSV Meinerzhagen, wies darauf hin, dass das Verfahren sehr kompliziert sei und dass es schwierig werde, die „Vereine abzuholen“. Offenbar besteht zu diesem Thema ein hoher Redebedarf, der noch in weiteren Sitzung thematisiert werden dürfte.
Im letzten wichtigen Tagesordnungspunkt ging es um mehrere Bauvorhaben. Besonders interessant: Das Dorfgemeindehaus in Valbert, das statt der „Zigarrenkiste“ gebaut werden soll, die Erweiterung der Feuerwehrwache am Florianweg um eine weitere Fahrzeughalle und der Umbau am denkmalgeschützten Forsthaus Ebbe, in dem ein ehemals landwirtschaftlich genutzter Gebäudeteil in eine Wohneinheit umgebaut werden soll.









