Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare und Umwandlungen eingetragener Lebenspartnerschaften sind in Deutschland seit 1. Oktober 2017 möglich. Wie das Statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen anlässlich des Jahrestags des Eheöffnungsgesetz mitteilt, hatten gleichgeschlechtliche Paare im Jahr 2022 einen Anteil von 2,7 Prozent an allen Eheschließungen (insgesamt: 85.008 Paare).
In 1274 Fällen gaben sich weibliche und in 1 008 Fällen männliche Paare das „Ja-Wort”. In 212 Fällen wurden eingetragene Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt. Im Vergleich zum Jahr 2021 ist die Gesamtzahl der gleichgeschlechtlichen Eheschließungen damit im Land um 14,3 Prozent gestiegen (damals: 1997 Paare).
Männer heiraten später
Das durchschnittliche Heiratsalter von Männern in gleichgeschlechtlichen Ehen lag 2022 bei 43,6 Jahren – das der Frauen bei 40,1 Jahren. Auch bei gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen waren Männer bei ihrer Heirat mit durchschnittlich 34,0 Jahren älter als Frauen (31,7).










