Für Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel und Wetter meldet die zuständige Kreisverwaltung 337 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger (Vorjahr: 259).
Die meisten Einbürgerungen gab es in Schwelm (86), Hattingen (62) und Gevelsberg (56), gefolgt von Wetter (44) und Ennepetal (39), Herdecke (29), Sprockhövel (16) und Breckerfeld (5).
134 Menschen wechselten in diesen Städten von der syrischen in die deutsche Staatsbürgerschaft. Ebenfalls stärker vertreten waren Personen aus der Türkei (37), Italien (26), Polen (16), Irak (16), Iran (10), Griechenland (9), Rumänien (9) und Kosovo (8). Weitere Menschen unter den insgesamt 45 Nationalitäten von fünf Kontinenten stammten unter anderem aus Mexiko, Australien, Sri Lanka, Kenia, Schweden und Georgien.
Voraussetzungen für die Einbürgerung
Grundlage für eine Einbürgerung sind eine Vielzahl von Unterlagen, die im Laufe des Verfahrens vorzulegen sind. Dazu zählen Pass, Geburts- und Heiratsurkunden, Nachweise über Schul- und Berufsausbildung, Verdienst und Alterssicherung sowie Arbeits- und Mietverträge. Ein Teil der Dokumente muss dabei aus dem Heimatland beschafft und übersetzt werden. Zudem werden über alle Antragssteller Auskünfte bei Verfassungsschutz und Polizei sowie aus dem Bundeszentralregister eingeholt. Auch sind ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache und über die staatliche Ordnung der Bundesrepublik Deutschland nachzuweisen.
Ihr Bekenntnis zur deutschen Verfassung und den darin verankerten Menschenrechten, der Volkssouveränität, der Trennung der Staatsgewalten sowie dem Recht auf eine parlamentarische Opposition dokumentieren alle neuen Staatsbürger mit dem Satz: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“










