Am Freitag, 5. September, zeigt die Filmschmiede Breckerfeld um 19.30 Uhr den Film „Wunderschöner“ – die Fortsetzung des Kinoerfolgs „Wunderschön“ von 2022.

Statt sich auf bewährte Muster zu verlassen, gelingt es Regisseurin Karoline Herfurth auch in der Fortsetzung, komplexe Lebensrealitäten mit Leichtigkeit und Tiefe auf die Leinwand zu bringen. „Wunderschöner“ verknüpft dabei mehrere Einzelschicksale.

Darum geht´s

Im Mittelpunkt des Films stehen Frauen (und Männer) auf der Suche nach Orientierung in einem gesellschaftlichen Spannungsfeld aus Schönheitsidealen, Selbstbestimmung und Beziehungskonflikten. Nadine, gespielt von Anneke Kim Sarnau, kämpft mit dem Älterwerden und der Untreue ihres Mannes. Ihre Tochter Lilly entdeckt unterdessen feministische Themen – und ihre eigenen Grenzen. Vicky (Nora Tschirner), Lillys Lehrerin, schwankt zwischen neuen Gefühlen und alten Zweifeln. Auch Julie (Emilia Schüle) und Sonja (Karoline Herfurth selbst) müssen sich beruflich wie privat behaupten – oft gegen Widerstände, die nicht sofort sichtbar sind, aber umso nachhaltiger wirken.

Die Verbindungen zwischen den Figuren sind fein gezeichnet, der Ton mal humorvoll, mal bitterernst. Themen wie toxische Männlichkeit, Selbstzweifel, Dating in der Trennungsphase oder weibliche Unsichtbarkeit werden in Episoden erzählt, die nahtlos ineinandergreifen – das Ergebnis ist ein vielstimmiger Film über das Leben in seinen widersprüchlichsten Momenten.

Kartenvorverkauf im Rathaus

Veranstaltungsort ist die Filmschmiede im Stadtmuseum in der Museumsgasse 3. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro, Einlass ist ab 19Uhr. Der Film ist freigegeben ab 12 Jahren. Karten sind ab sofort im Vorverkauf an der Zentrale im Rathaus, Frankfurter Straße 38, erhältlich.