„Die Arbeit der Erzieher*innen, der Sozialarbeiter*innen und allen Beschäftigten in den sozialen Dienststellen muss die Anerkennung be-kommen, die sie verdient,“ so Bettina Schwerdt, stellvertretende Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Südwestfalen. Dieser Aktionstag soll die existenziellen Nöte der genannten Berufsgruppen, in denen überproportional Frauen (83%) – und Frauen in Teilzeit – arbeiten, deutlich machen.
Ver.di ruft daher für Mittwoch – zugleich Internationaler Frauentag – zu bundesweiten Warnstreiks in Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen auf. Damit reagieren die Beschäftigten auf das nach Ansicht der Gewerkschaften völlig unzureichende Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Vom Streik werden viele soziale Einrichtungen und Kindertagesstätten betroffen sein, so dass es zu Einschränkungen bis hin zu Schließungen des Betriebs kommen kann.
Ver.di: Ausweichlösungen suchen
„Das Angebot der Arbeitgeber ist völlig indiskutabel, realitätsfremd und einfach nur enttäuschend. Wer gute Leistungen und gut ausgebildetes Personal will, muss auch attraktive Arbeitsbedingungen schaffen,“ fasst Bettina Schwerdt zusammen.
Streikbedingt kann es zu Einschränkungen in den Kitas, dem offenen Ganztag und den Sozial- und Jugendämtern und kommen. Die Streiks werden so frühzeitig angekündigt, damit die Betroffenen auf alternative Möglichkeiten bei etwaigen Schließungen oder anderen Einschränkungen ausweichen können. Eltern sollten sich bei den jeweiligen Trägern über mögliche Notbetriebe oder andere Ausweichmöglichkeiten informieren, rät ver.di.









