Fünf Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft stehen am Dienstag, 17. November, im Mittelpunkt der stadtgeschichtlichen Vortragsreihe des Stadtarchivs Iserlohn. Unter dem Titel „Vorhof zur Hölle“ liest Dr. Michael Laska aus Siegburg aus dem Bericht seines Vaters Franz Laska (1920–2005). Beginn ist um 18.30 Uhr im Fanny-van-Hees-Saal der VHS Iserlohn, Bahnhofsplatz 2.

Franz Laska geriet im August 1944 als deutscher Soldat in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst im Mai 1949 zurück. Seine Familie stammte aus Schlesien und wurde nach Hagen vertrieben. Nach einigen Jahren in Hagen ließ sich Franz Laska in Iserlohn nieder. Dort arbeitete er später in leitender Stellung beim Arbeitsamt.

In den 1990er-Jahren hielt Laska seine Erlebnisse aus der Gefangenschaft in einem Tatsachenbericht fest und übergab den Text seinen Kindern. Jahrzehntelang lag das Manuskript im Bücherschrank seines Sohnes Michael. Anfang 2025 nahm dieser den Bericht wieder zur Hand und veröffentlichte ihn Anfang 2026 als Buch.

Der Eintritt kostet 6 Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen 3 Euro.

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