
Der Skaterhockey-Zweitligist Samurai Iserlohn ist im Play-Off-Halbfinal-Rückspiel gegen Deggendorf Pflanz am Samstag, 7. November, (Bully: 18 Uhr) nur der Außenseiter.
In der vereinseigenen Heidehalle an der Friedrich-Kaiser-Straße empfängt Samurai Iserlohn den im Hinspiel mit 15:7 erfolgreichen Deggendorf Pflanz. Eigentlich sind die Rollen verteilt, denn ob das Team von Robin Eckert die Acht-Tore-Hypothek in dreimal 20 Minuten tilgen kann, ist aufgrund eines läuferisch starken Gegners mehr als fraglich.
Samurai-Coach Robin Eckert hat klare Vorstellungen
Die Hausherren wollen den Turnaround schon im ersten Durchgang schaffen. „Hinten fehlerfrei arbeiten und in der Offensive den Deggendorfer Keeper unter Dauerbeschuss nehmen. Dann könnten wir mit einem Mut machenden Vorsprung in die zweiten 20 Minuten gehen. So ein schlechtes erstes Drittel mit sieben Gegentoren werden wir wohl nie wieder spielen", meint Coach Robin Eckert. Zudem bezweifelt er, dass die Deggendorfer sich noch einmal in so einen Rausch spielen können. Der im Hinspiel aus privaten Gründen fehlende Topscorer Tim Linke soll sein Scherflein dazu beitragen. Dafür fällt der erkrankte Phillip Burns aus, ansonsten ist der Kader komplett. Auch Mike Ortwein ist dabei, denn es steht kein Eishockeyspiel der Eisadler Dortmund an.
Ein schwerer Rucksack, aber es gibt kein Zurückhalten
Gleich vier Doppelschläge mussten die Samurai in Deggendorf hinnehmen, zwei Gegentore in nicht einmal einer Minute trafen den Nerv der Gäste. „Da fehlte nach dem ersten Treffer einfach die nötige Konzentration“, kritisierte Teammanager Frank Riepe. „Die Deggendorfer sind gerannt wie die Hasen. So ein Spiel gelingt nur alle paar Jahre." Taktisch hat sich Coach Robin Eckert festgelegt. „Wir starten mit drei Reihen. Zum Schluss können wir immer noch auf zwei Reihen umstellen, das hängt ganz vom Spielverlauf ab. Wir haben einen schweren Rucksack zu tragen, aber mit der nötigen Aggressivität wollen wir den Gegner in die Knie zwingen. In diesem Spiel gibt es kein Zurückhalten."
Abwehrstabilisator Nils Albrecht schmerzlich vermisst
Auch Frank Riepe gibt sich kämpferisch. „Acht Tore kann man in 60 Minuten aufholen, unmöglich ist es nicht." Er muss jedoch lange überlegen, wann die Samurai schon einmal 15 Gegentreffer kassiert haben. „Kann ich mich nicht erinnern." Er bedauert den Ausfall von Abwehrstabilisator Nils Albrecht, der im Hauptrunden-Spiel bei den Mendener Mambas auf feuchtem Parkett unglücklich ausrutschte und sich dabei einen Kreuzbandriss zuzog. Der Teammanager glaubt, dass der Einzug in das Play-Off-Finale nur mit einer starken Defensive realisiert werden kann.








