Die erste Baustelle wird im Vereinsheim sein. Schon in den kommenden Tagen geht es los. „Wir bekommen unter anderem eine neue Küche“, verkündete der Vorsitzende Jens Grote im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Die immer schwierigere Situation im Bereich Gastronomie habe den Verein motiviert, das Vereinsheim aufzuwerten. „Die Walking-Damen sind beispielsweise bei schlechtem Wetter oft eine kleine Runde gegangen und haben dann noch einen Kaffee getrunken. Das geht durch die Schließung von Café Kult nicht mehr. So haben sie dann wieder die Möglichkeit, sich zusammenzusetzen“, erklärte Grote.
Die größte Baustelle wird der Sportplatz. Nach der Flut 2021 ist dieser nicht mehr nutzbar. Ein großes Problem für die Sportler – insbesondere die Leichtathleten leiden unter den schlechten Bedingungen. Kugelstoßen wird auf dem Parkplatz geübt, Kurzstreckenläufe auf dem Weg zwischen Turnhalle und Feuerwehrgerätehaus. Es besteht die Möglichkeit, den Sportplatz am Pragpaul in Altena mitzunutzen. Jedoch ist das aufgrund mangelnder Busverbindung auch keine ideale Lösung für die Kinder und Jugendlichen. Aus diesem Grund war auch Bürgermeisterin Birgit Tupat bei der Versammlung dabei. Sie informierte die Mitglieder – wie bereits am Morgen beim Termin mit NRW-Ministerin Ina Scharrenbach – über den Stand der Dinge.

Die dritte große Baustelle ist die Heimatstube. Die hat nur indirekt mit Sport zu tun. Allerdings gibt es eine kleine Kooperation zwischen den Mitgliedern des Heimatvereins und den Jedermännern des TV Wiblingwerdes. Die Heimatstube wird in diesem Jahr umfassend saniert. Statikprobleme müssen behoben werden. Dafür muss das kleine Heimatmuseum ausgeräumt werden und dabei werden die Jedermänner unterstützen. „Wir werden das mittwochs machen. Da treffen sich die Jedermänner eh. Das ersetzt dann den Sport – wann genau, wird noch geklärt“, sagte Jens Grote.
Thomas Bäcker, sportlicher Leiter des Turnvereins, berichtete zudem dass ein weiterer Termin geklärt wird: Nämlich der für den Dämmerschoppen auf dem Dorfplatz. Dieser soll im Sommer stattfinden. „Wir werden das kurzfristig organisieren. Das Flutlichtrodeln der Feuerwehr hat ja einmal mehr gezeigt, dass WhatsApp im Dorf auch kurzfristig funktioniert“, sagte Thomas Bäcker. So könne man unter anderem auch das Wetter abwarten.

Das Vereinsfest ist wieder für November geplant. Traditionell am zweiten Samstag im November. „Wir gucken mal. Die Kirche plant eine größere Veranstaltung. Kann sein, dass wir da noch ausweichen. Das wäre für uns ja kein Problem“, erklärte Grote. Zudem sind für 2025 geplant: das Vater-Kind-Zeltlager auf dem Hohenhagen am 30. und 31. August und ein Tischkickerturnier mit Teams der Sportvereinigung Nachrodt.
Nach den Sommerferien wird es außerdem noch eine neue Mini-Kicker-Mannschaft geben. Fabian Dahnke hatte sich an den Turnverein gewandt und eine entsprechende Anfrage gestellt. „So etwas ist natürlich super“, freute sich Grote. Dass sich Übungsleiter mit entsprechenden Qualifikationen melden und ein fertiges Konzept präsentieren, sei für den Verein echter Glücksfall. Mitmachen können Kinder ab 4 Jahren. Geplant ist auch noch ein Zirkus-Kurs mit Deborah Görzen. „Hier befinden wir uns noch in der Absprache. Wir müssen noch Termine finden und natürlich die Finanzierung klären“, betonte der Vorsitzende.









