Gemeinsam gegen Blutkrebs vorgehen: Die Deutsche Knochenmarkspenderkartei (DKMS) sucht junge, motivierte Menschen in ganz Deutschland, die den Kampf gegen Blutkrebs unterstützen wollen. Das Schulprojekt richtet sich an alle Schüler und Lehrer an Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsschulen. Mit der DKMS-Registrierungsaktion machen Ehrenamtliche auf die Themen Blutkrebs und Stammzellspende aufmerksam, denn: Bereits ab 17 Jahren ist eine Registrierung möglich. Jugendliche sind aus medizinischen Gründen als potenzielle Stammzellspender attraktiv – sie sind meist gesund und stehen für einen längeren Zeitraum als Spender zur Verfügung.
Die Herausforderung: Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale von Patient und Spender nahezu hundertprozentig übereinstimmen. Daher ist es für Muhammed Emin-Coban von der DKMS wichtig, dass sich so viele wie möglich registrieren, um das passende „Match“ zu finden.
DKMS-Team räumt mit Gerüchten auf
Wie man Teil der „DKMS-Familie“ wird, erklärte er den Oberstufenschülern bei einem Vortrag in der AFG-Aula. Dabei ging er auch auf kursierende Falschinformationen bei den Spende-Methoden ein. Neben der peripheren Stammzellentnahme gibt es die Knochenmarkentnahme. Von der Knochenmarkentnahme – wobei dem Spender aus dem Beckenkamm ein Liter Knochenmark-Blut-Gemisch entnommen wird – scheinen laut Emin-Coban viele von abgeschreckt zu sein. „Im Internet kursieren viele Gerüchte darüber, dass man bei dem Prozess gelähmt werden kann. Dass stimmt aber nicht. Die Methode hat nichts mit eurer Wirbelsäule zu tun“, betonte er.
Die Aktion war erfolgreich: Nach dem Vortag nahmen viele Schüler an der Registrierung teil, „um einem Menschen eine zweite Lebenschance zu schenken.“










