Im Rahmen der europaweiten „Roadpol Safety Days 2025“ fanden zwischen dem 16. und 22. September auch im Ennepe-Ruhr-Kreis umfangreiche Verkehrskontrollen und Präventionsmaßnahmen statt.

Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit sowie Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

Geschwindigkeitskontrollen an sensiblen Stellen

Die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises führte während der Aktionswoche an verschiedenen Stellen Geschwindigkeitsmessungen durch – insbesondere im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten. So wurden beispielsweise am 18. September verdeckt betriebene Messstellen in Ennepetal an der Hagener Straße, in der Nähe einer Kita, eingerichtet. Weitere Kontrollpunkte befanden sich in Wetter an der Bergstraße und an der Königstraße nahe der dortigen Grundschule.

Auch in Gevelsberg (Teichstraße) und Ennepetal (Gartenstraße) wurden Fahrzeuge auf ihre Geschwindigkeit überprüft. Am Nachmittag überwachten Polizeikräfte zusätzlich die Frankfurter Straße in Schwelm, in Höhe der Grundschule Ländchenweg, sowie die Mittelstraße in Ennepetal, nahe des Freizeitbads „Platsch“.

248 Geschwindigkeitsverstöße und weitere Delikte

Alle Kontrollen erfolgten im Zeitraum zwischen 7 und 20 Uhr. Insgesamt stellte die Polizei 248 Geschwindigkeitsverstöße fest, darunter zwölf mit Motorrädern und fünf mit Lkw. Zusätzlich fertigten die Einsatzkräfte zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer. In einem Fall wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gestellt. Außerdem konnte im Rahmen der Kontrollen ein Haftbefehl vollstreckt werden.

Prävention an Schulen 

Neben repressiven Maßnahmen standen auch präventive Gespräche im Mittelpunkt der Aktionswoche. So führten Fachkräfte der Verkehrsunfallprävention und des Opferschutzes unter anderem an der Gevelsberger Grundschule Strückerberg verkehrsdidaktische Gespräche mit Erziehungsberechtigten.

Auch überprüfte die Polizei Fahrräder junger Verkehrsteilnehmer. Bei ordnungsgemäßer Ausrüstung erhielten die Kinder entsprechende Plaketten. Zudem wurden sie dafür sensibilisiert, stets sichtbare Kleidung - beispielsweise mit reflektierenden Elementen - im Straßenverkehr zu tragen.