Gegen Mittag kam es in Schalksmühle am Donnerstag, 5. März, zu einem Stromausfall. Betroffen sind laut Enervie-Pressesprecher Andreas Köster vor allem die Höhengebiete rund um Winkeln, Albringwerde und Mesekendahl, aber auch der Bereich Spormecke / Westhöhe.
Update 15 Uhr:
Die genaue Schadensstelle war nahe der Station Hülscheid. Das betroffene Gebiet stellte sich am Ende als größer als ursprünglich angenommen heraus: "Insgesamt waren nicht 12, sondern 21 Ortsnetzstationen betroffen", erklärte Köster. Seit 13.37 Uhr sind jedoch alle betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt. Die Zahl der Meldungen bei der Enervie schätzt der Pressereferent im Vergleich zu anderen Ausfällen in dieser Größenordnung jedoch als eher gering ein. Aufgrund des ländlich geprägten Gebietes werden mehr Stationen zur Versorgung von weniger Personen benötigt.
Originalmeldung 13 Uhr:
„Störungsbeginn dieses Ausfalls war gegen 11.56 Uhr, das Ganze ging aus vom Bereich Lauenscheidermühle", so Köster. Insgesamt sind zwölf Ortsnetzstationen, also Unterverteilungen des Hochspannungsnetzes, von einem defekten 10kV-Kabel betroffen. „Die Kollegen sind bereits vor Ort und kümmern sich drum, dass sie die Stationen möglichst schnell wieder ans Netz bekommen", erklärt Köster auf LokalDirekt-Anfrage.
Gerade in der aktuellen Jahreszeit kommen Schäden an Kabeln vermehrt vor. Der gefrorene Boden taut auf und sorgt für Bewegungen im Erdreichl. Durch diese werden vereinzelt Kabel beschädigt. „Wir sind jetzt sehr deutlich im Plus, das kann ein Grund sein", vermutet Köster. Die genaue Ursache, das betont der Fachmann explizit, kann jedoch erst festgestellt werden, sobald das Kabel durch ein Bauunternehmen freigelegt und begutachtet wurde. Diese Arbeiten, die jedoch keinen Einfluss auf die weitere Stromversorgung haben, vermutet Köster für den morgigen Freitag. 6. März.
Einen ähnlichen Vorfall gab es vor wenigen Wochen bereits in Halver.









