Die „Umwelt-AG“, eine Kooperationen zwischen dem Anne-Frank-Gymnasium (AFG) und der Lindenhofschule, veranstaltet seit September vielfältige Aktionen, um den Schülern die Natur näherzubringen. Hierzu gehören das Bauen von Vogelhäusern, das Pressen von Äpfeln und das Beobachten winziger Bakterien unter dem Mikroskop.
Neben „Team-Building“-Spielen, die ein Bewusstsein für die Vielfalt der Natur schaffen sollen, dienen diese Aktivitäten auch der Förderung des Verhältnisses zwischen den Grundschülern und den Schülern der Mittel- und Oberstufe.
AG fördert Naturbewusstsein und Verantwortungsgefühl
„Viele Grundschüler wechseln nach der vierten Klasse zum AFG. Dies kann ihnen die Scheu vor der weiterführenden Schule nehmen“, erklärt Lehrer Oliver Henze, der gemeinsam mit Uta Hentschel die Umwelt- und Tierschutz-AG am AFG leitet. Mit Renate Weiß, OGS-Leiterin der Lindenhofschule, initiierten sie die Vernetzung der Schulen. Henze bedauert, dass viele Kinder den Bezug zur Natur verloren haben, was ihm bei einer Wald-Exkursion aufgefallen ist, als sich Schüler vor Kellerasseln geekelt haben. Die Grundschule beschäftigt sich bereits seit längerer Zeit mit verschiedenen Umweltthemen, die AG bilde jedoch eine „schöne Ergänzung“, erklärt Schulleiterin Monika Lauterbach, da gemeinsames Lernen effektiver sei.
Casper, Zehntklässler des AFGs und Anhänger der „FridaysForFuture“-Bewegung, engagiere sich gerne und übernehme Verantwortung gegenüber den jüngeren Grundschülern. Er ist sich der Bedeutung dieser Themen bewusst und betont: „Die Themen sind sehr wichtig. Es geht schließlich um meine Zukunft.“ Daher sei es umso wichtiger, jüngere Schüler für die Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren. In Zukunft folgen also bald Exkursionen im Freien oder lehrreiche Stunden am Nachmittag. In Zukunft sind Exkursionen im Freien und Nachmittagsstunden geplant, um dieses Bewusstsein weiter zu fördern.










