Ein zentrales Thema des Abends war die Tumo-Box. Genau wie in Halver will sich auch die Gemeinde Schalksmühle an das Tumo-Projekt in Lüdenscheid anschließen. Die Herausforderung für die Lokalpolitiker: anders als in Lüdenscheid wird das Projekt in den umliegenden Kommunen nicht gefördert. Die Gemeinde Schalksmühle rechnet mit Kosten von mehr als 500.000 Euro für die Haushaltsjahre 2024 bis 2028 (LokalDirekt berichtete). Die UWG-Mitglieder hoffen jedoch, dass sich die Kosten langfristig amortisieren und junge Menschen in der Gemeinde halten oder anlocken können. „Das sind Standorte mit Strahlkraft“ erklärte der 1. Vorsitzende, Roman Bossart, mit Blick auf die restlichen Standorte wie Berlin oder Frankfurt.
„Saubere Gemeinde“ für UWG ein wichtiges Thema
Aber auch um andere, lebenswerte Aktionen in Schalksmühle ging es: So berichtete Bernd Müller von der Müllsammel-Aktion der SPD Schalksmühle, die für Samstag, 24. Februar, zum Aufräumen rund um die Primusschule aufgerufen hat. Auch hier ist sich Bossart sicher: „Saubere Gemeinde ist ein Thema, das jeder Unterstützung bedarf“ und schlug vor, den nächsten UWG-Stammtisch bereits am Nachmittag mit einer gemeinsamen Aufräum-Aktion im Bahnhofsumfeld zu beginnen. Zudem wurde die Verkehrssituation vor den Schulen sowie der kommende Haushalt der Gemeinde besprochen, ehe es in den offenen Teil wechselte. Über die gesamte Dauer des Stammtisches ging es durch die Bewirtschaftung des „Hotels zur Post“-Teams gemütlich zu.
Das nächste Treffen der UWG lässt nicht lange auf sich warten: Am Freitagabend, 23. Februar, werden viele Mitglieder auch an der Demonstration am Rathausplatz teilnehmen. Das Motto „Laut für Demokratie, Vielfalt und Toleranz – Schalksmühle steht auf“ sei auch für die Mitglieder der UWG ein wichtiges Anliegen.









