Die Pakete enthalten unter anderem Poster, die zum Beispiel Cerealien, Weintrauben, Gurke, Fruchtjoghurt und Kekse zeigen und erklären, welche der Lebensmittel der Zahngesundheit mehr oder weniger zuträglich sind. Ein Flyer erläutert, wie ein abwechslungsreiches und nährstoffreiches Frühstücksbüffet in der Kita aussehen kann, ein weiterer stellt Rezepte für gesunde Brotaufstriche vor.
Für die Kleinsten gibt’s das Bilderbuch „Zahnbande“, das mit lustigen Illustrationen vom Zahnarztbesuch über die Zahnpflege bis hin zum Einkauf gesunder Lebensmittel vieles abbilden, was die Kinder aus ihrem Alltag kennen.
Leicht verständlich
„Mit all diesen Materialien möchten wir Kitas und Schulen, aber auch Familien, motivieren, das Thema anzupacken“, sagt Inka Goddon, die beim Kreis für Kinder- und Jugendzahngesundheit zuständig ist und dem Arbeitskreis Zahngesundheit vorsitzt.
Um möglichst viele Menschen im Kreisgebiet zu erreichen, auch Familien, die die deutsche Sprache noch nicht gut beherrschen, wurden bewusst einige Medien mit wenig oder sogar ohne Text ausgewählt: „Die Bilder sind integrativ, für jeden verständlich. Idealerweise wird in den Einrichtungen und zuhause über das Thema gesprochen. In welcher Sprache, das ist für die Zahngesundheit egal“, so Goddon.
Intensive Zusammenarbeit mit Kitas
Neben den nun verschickten Medienboxen hält der Arbeitskreis das ganze Jahr über weitere Angebote für die Zahngesundheit bereit, zum Beispiel angeleitetes Zähneputzen in Kitas, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Infoveranstaltungen für Eltern. 14 Schulen wurden im laufenden Jahr zudem vom Zahnmobil des Kreises besucht, einer mobilen Zahnarztpraxis, in der medizinische Fachkräfte die Kinderzähne untersuchen und gegebenenfalls mit einer Kariesprophylaxe schützen.
Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit des Arbeitskreises mit 47 Kindertageseinrichtungen, die sich der 2018 gestarteten Initiative „Kita mit Biss“ angeschlossen haben. Sie achten neben dem täglichen gemeinschaftlichen Zähneputzen gemeinsam mit den Eltern auch besonders auf das zeitige Abgewöhnen von zahnschädlichen Trink- und Nuckelflaschen sowie Lutschgewohnheiten und sorgen für einen „zuckerfreien Vormittag“.









