Eine Polizeistreife fuhr am Donnerstagvormittag, 8. Januar, über die neu freigegebene Rahmedetalbrücke in Richtung Dortmund. Dort fiel den Polizisten ein Auto aufgrund augenscheinlich vorgenommener technischer Veränderungen auf. Die Beamten gaben Anhaltezeichen - der Fahrer hielt jedoch nicht an.
Durch die Heckscheibe konnten die Beamten beobachten, wie Fahrer und Beifahrer die Plätze tauschten. „Dadurch kam der Wagen ins Schlingern, touchierte fast die rechtsseitige Leitplanke und fuhr anschließend stark nach links in Richtung der linken Fahrspur“, beschreibt die Polizei das Szenario.
Zum Zeitpunkt des Manövers befanden sich die Tatverdächtigen mitten auf der neu gebauten Rahmedetalbrücke. Trotz nur erlaubter 80 km/h, war der Fahrer mit über 100 km/h unterwegs. Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Der Fahrer konnte anschließend angehalten werden. Der Grund für den fliegenden Wechsel war schnell gefunden: „Fahrer Nummer 1 war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und wurde daher angezeigt“, so die Polizei.









