Essen erlebte am Abend des 7. Januar eine Filmpremiere der ganz besonderen Art: Bei eisigen Temperaturen und tanzenden Schneeflocken feierte der Film „Extrawurst“ seine glanzvolle Weltpremiere in der legendären Essener Lichtburg. Während der Winter die Stadt fest im Griff hatte, sorgten ein hochkarätiges Staraufgebot und eine außergewöhnliche Kooperation zwischen Film und Gastronomie für echte Wohlfühlmomente.

Aus eleganten Limousinen stiegen zahlreiche prominente Gäste, darunter Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardım und Anna Knauer, und schritten über den roten Teppich. Begleitet wurden sie von einem wahren Blitzlichtgewitter der anwesenden Presse, die den glamourösen Auftritt der Stars begeistert festhielt. Auch der Geschäftsführer des gleichnamigen Familienunternehmens „Extrawurst“ in zweiter Generation, Kim Konstantin Hagebaum, ließ sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen und schritt gemeinsam mit seiner Frau Caro über den roten Teppich.

Im Rahmen einer exklusiven Kooperation zwischen dem Film „Extrawurst“ und dem bundesweit erfolgreichen Imbiss-Franchise-Unternehmen „Extrawurst“ aus Schalksmühle mit inzwischen über 30 Filialen in ganz Deutschland wurde die Filmpremiere nicht nur zu einem Augenschmaus, sondern auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

Das Grillteam mit dem stylischen Grill-Bike direkt neben dem roten Teppich der Essener Lichtburg.
Foto: Ewu

Direkt neben der Fotowand stand ein stylisches Grill-Bike mit zwei Grills, auf denen frisch gegrillte Currywürste zubereitet und an die Premierenbesucher direkt auf dem roten Teppich verteilt wurden – ein bislang einmaliges Konzept bei einer Filmpremiere. Auf sympathische und augenzwinkernde Weise griff diese Aktion das Thema des Films auf. Die Würste werden nach hauseigener Rezeptur hergestellt und sowohl in klassischer fleischiger Variante als auch vegan angeboten.

Die Gäste konnten zwischen reiner Rindswurst, Schweinswurst oder der veganen Alternative wählen. Der verführerische Duft lag in der Luft – und die Begeisterung der Besucher war entsprechend groß.

So wurde die Weltpremiere von „Extrawurst“ nicht nur zu einem filmischen, sondern auch zu einem kulinarischen Highlight und zeigte eindrucksvoll, wie kreativ und erlebbar eine Markenkooperation sein kann.

Christoph Maria Herbst zeigt sich entzückt bei dem Anblick der fleischgewordenen Extrawurst.
Foto: Ewu

„Extrawurst“-Film – ein Schaulaufen deutscher Comedy-Größen

Der Film ist die kineastische Umsetzung einer gleichnamigen Theaterkomödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die sich der grassierenden Empörungshysterie angenommen haben: Wenn etwas urdeutsch ist, dann ist es die Grillkultur, dann ist es „Schwein auf dem Rost“.

In einem Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz wird das Sommerfest geplant, und unter Heriberts (Hape Kerkeling) strenger Leitung stehen die Vorbereitungen im Mittelpunkt. Als vorgeschlagen wird, für Erol (Fahri Yardım), das einzige muslimische Clubmitglied, einen separaten Grill zu organisieren, brechen unerwartete Spannungen auf. Was als scheinbar harmlose Diskussion beginnt, weitet sich schnell zu einer Debatte über gesellschaftliche und persönliche Konflikte aus. Während die Gemüter immer höher kochen, steht der Verein schließlich kurz vor dem Zerfall.

Regisseur Marcus H. Rosenmüller inszenierte den Extrawurst-Fim mit dem Who-is-who deutscher Comedy, mit Hape Kerkeling, Friedrich Mücke, Christoph Maria Herbst, Anja Knauer und Fahri Yardim.
Foto: Studiocanal Filmverleih

Ganz ehrlich: Den Kinobesuchern stehen groteske 98 Minuten bevor, die jeder so oder so ähnlich schon selbst erlebt hat, schließlich sind die Themen rund ums korrekte Essen, gepaart mit echter oder falscher Rücksichtnahme auf „andere Esser“, allgegenwärtig. Schwein oder nicht Schwein, vegetarisch oder vegan, laktoseintolerant, fettreduziert und High-Protein – kennen wir doch alle. Essen und Grillen sollen, müsse, dürfen politisch korrekt sein, ist das so? Genau deshalb ist der Film nichts anderes als ein großartiger Blick in den Spiegel einer ganzen vielgestaltigen Nation.

Wo kann man „Extrawurst“ sehen?

Bundesdeutscher Filmstart ist am Donnerstag, 15. Januar. Im LokalDirekt-Sektor läuft der Streifen dann im Filmpalast Lüdenscheid an der Werdohler Straße 68b, im Apollo-Service-Kino an der Nettestraße 15 in Altena und  im JAC in Attendorn Am Zollstock 8.  

Keine Regel ohne Ausnahme: „Extrawurst“ läuft in ausgewählten Kinos bereits als Vorpremiere:
Am Freitag, 9. Januar, um 19.900 Uhr im JAC in Attendorn und um 19.45 Uhr in Seven Kinocenter in Gummersbach, Steinmüllerallee 16-18.
Am Dienstag, 13. Januar, um 20.00 Uhr im CineStar in Hagen, Springe 1.