Mit dem Ruhestand von Pfarrer Dieter Kuhlo-Schöneberg und dem Ausscheiden von vier Personen aus dem Presbyterium ist die Beschlussfähigkeit des Neuenrader Presbyteriums nicht mehr gegeben. Eine anschließende Nachberufung von Presbyterinnen und Presbytern ist nicht gelungen, berichtet Matthias Willnat, der Pressesprecher im Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.

Überregionale Nachrichten

Darum habe der Kreissynodalvorstand (KSV) des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg nun ordnungsgemäß das Presbyterium mit sofortiger Wirkung aufgelöst und einen Bevollmächtigenausschuss eingesetzt, der die Gemeindeleitung wahrnimmt. Für diesen Ausschuss sind bisher benannt: Pfarrer Dirk Pollmann (KSV), Pfarrer Martin Pogorzelski (KSV), Pfarrerin Juliane im Schlaa (Gastdienst in Neuenrade), Dorit Delwig (Neuenrade) und Dietrich Klein (Neuenrade). Weitere Mitglieder sollen noch nachberufen werden.

Bei einer Gemeindeversammlung am 22. Januar um 19.30 Uhr im Gemeindehaus werde Superintendent Dr. Christof Grote gemeinsam mit den Mitgliedern des Bevollmächtigenausschusses über die Situation informieren und für weitere Fragen zur Verfügung stehen.

„Ich hoffe, dass es uns mit den Menschen in Neuenrade gemeinsam gelingt, zu einer guten Entwicklung vor Ort beizutragen, so dass die Gemeinde sich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren kann, die Verkündigung des Evangeliums“, erläutert Christof Grote die Perspektiven für die Evangelische Kirchengemeinde in Neuenrade.