Die Kriminalstatistik des Märkischen Kreises stellte die Kreispolizeibehörde am Mittwoch, 22. Februar, im Iserlohner Kreishaus vor. Daraus geht hervor, dass die Gesamtstraftaten im Kreis deutlich zugenommen haben – teilweise bis zu 60 Prozent (Nachrodt).
Mit 13,43 Prozent Anstieg kommt Meinerzhagen noch relativ glimpflich davon. Hier haben sich die Delikte von 1020 auf 1157 erhöht und gleichzeitig sank auch die Aufklärungsquote um knapp drei Prozentpunkte von 57,55 Prozent auf 54,71 Prozent. Zugenommen mit über 20 Prozent haben Sexualdelikte (insgesamt 21), Raubdelikte (insgesamt 9) und Körperverletzungen (insgesamt 124).
Die Zahl der Diebstähle ist gesunken: von 319 auf 266 registrierte Fälle. Ebenso ging der Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen um 25 Prozent zurück. Dafür stiegen die Betrugsfälle um über 50 Prozent an (von 146 auf 221 registrierte Fälle). Genau um 50 Prozent erhöhte sich die Gewaltkriminalität. Leicht rückläufig waren Rauschgiftdelikte und Straßenkriminalität. Nahezu gleichbleibend blieben die Zahlen die Sachbeschädigungen (um einen Fall auf 116 erhöht).
Heftig ins Gewicht schlägt die Zahl der Computerkriminalität: waren es 2021 noch neun Fälle, wurden nun 34 Delikte gezählt – eine Steigerung um fast 278 Prozent.








