Für die ehemaligen Stadtradeln-Teilnehmer gab es bei der Ehrung im Café Breddermann neben Getränken und Bratwurst auch einige Pokale zu gewinnen. Denn für die Anwesenden, darunter Bürgermeister Jörg Schönenberg, Parteimitglieder und Radler, gab es einiges zu feiern: Von 2751 Teilnehmerkommunen in Deutschland ist Schalksmühle auf Platz 1860 gelandet. „Das sind 1859 Kommunen vor uns, aber auch 891 Kommunen hinter uns. Und wenn man bedenkt, dass wir hier keine Fahrradinfrastruktur haben, ist das ein gutes Ergebnis – natürlich mit Potential nach oben“, so Bernd-Martin Leonidas von der Gemeinde Schalksmühle.
Im Ranking des Märkischen Kreis belegte die Volmegemeinde den 13. Platz von insgesamt 15 – für die Beteiligten ein Fortschritt zum vergangenen Jahr. Damals landete Schalksmühle auf dem letzten Platz. In Zukunft solle es nicht nur um Leistung gehen, sondern um den Spaß am Fahrradfahren und den „Community-Gedanken“, wie Jorge Rodrigues, stellvertretender Vorsitzender des Stadtmarketings, betonte.
Gewinner der Kategorie „Bestes Team nach gefahrenen Kilometern pro Kopf“:
- 1. Platz: Reiner und Claudia Kroschinski vom „Team K“ mit 602 gefahrenen Kilometern pro Kopf und damit Verteidiger des bronzenen Wanderpokals
- 2. Platz: Olaf Plautz vom Team „Die 6 vom Berg“ mit 392,5 Kilometer gefahrenen Kilometern pro Kopf
- 3. Platz: Ralf Windfuhr vom Team „Die glorreichen Vier“ mit durchschnittlich 390,2 gefahrenen Kilometern pro Kopf
Gewinner der Kategorie „Bestes Team“:
- 1. Platz: „Die glorreichen Vier“ mit insgesamt 2731,7 gefahrenen Kilometern und damit Verteidiger des silbernen Wanderpokals
- 2. Platz: „Die 6 vom Berg“ mit insgesamt 2354,7 gefahrenen Kilometern
- 3. Platz: „UP and down Heedfeld“ mit insgesamt 1366,4 gefahrenen Kilometern
Gewinner der Kategorie „Einzelfahrer“:
- 1. Platz: Jürgen Erbstösser mit 878,8 gefahrenen Kilometern und damit „Wanderpokalsieger“ und Gewinner der „goldenen Fahrradklingel“
- 2. Platz: Wido Weide mit 841,6 gefahrenen Kilometern und damit Gewinner der „silbernen Fahrradklingel“
- 3. Platz: Reiner Kroschinski mit 618 gefahrenen Kilometern und damit Gewinner der „bronzenen Fahrradklingel“
Sonderpreis für „schönstes Anekdötchen“
Wer das schönste „Stadtradeln-Anekdötchen“ zu erzählen hatte, gewann einen Sonderpreis. Hier konnte Ralf Windfuhr den Titel verteidigen, der für einen Teilnehmer seines Teams eine eigene Urkunde zur seelischen Unterstützung – und das nicht auf dem Rad – bastelte.
„Alle, die einen Pokal in der Hand haben, haben diesen auch im nächsten Jahr zu verteidigen. Und nicht zuletzt haben wir alle den Platz 1860 zu verteidigen und zu verbessern. Wir würden uns freuen, wenn wir natürlich noch mehr Fahrradbegeisterte dazu bekommen und dann auch mehr Kilometer auf die Uhr kriegen“, resümierte Bernd-Martin Leonidas. Danach klang der Nachmittag mit allen Beteiligten im Café Breddermann aus.










