Nachdem der SIT-Cyberangriff die Verwaltung der Kommunen lahmgelegt hat, strebt die SPD eine verstärkte Aufmerksamkeit für IT-Sicherheit an. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Lehrkräfte gelegt werden. Die SPD schlägt vor, ein Budget von 5000 Euro pro Schule im Haushalt vorzusehen, um in diesem Bereich tätig zu werden. Michael Siol (SPD) erklärt dies als einen Schritt, um Bewegung in diese Thematik zu bringen. Das vorgesehene Geld soll unter anderem für Fortbildungsmaßnahmen verwendet werden. Bürgermeister Jörg Schönenberg entgegnet jedoch dem Vorschlag, dass das Land für solche Maßnahmen zuständig sei.
Thema betrifft auch Verwaltung
„Das Thema Sicherheit werden wir auch mit den Schulleitungen besprechen. ‚Jeder macht, was er will‘ wird es nicht mehr geben. Wir werden mehr auf Schulprogramme zurückgehen müssen“, beurteilt er die aktuelle Situation, zumal das Thema auch die Verwaltung stark betreffe. Dort wird es laut Schönenberg restriktivere Maßnahmen geben müssen. Verbote und spezifische Zugriffe kommen auf die Verwaltung zu, sagt er. Klaus Nelius (UWG) hinterfragt die Herangehensweise und äußert Bedenken, dass Lehrkräfte mit der Komplexität des Themas überfordert sein könnten. „Ist es sinnvoll, jeden Lehrer mit einer solch komplexen Materie zu konfrontieren?“, stellt er in den Raum.
Bevor über den Antrag abgestimmt werden kann, möchte sich Schönenberg mit den IT-Fachkräften der Verwaltung zusammensetzen und darüber beraten. Im Hauptausschuss am 28. Februar soll dann noch einmal über den Antrag diskutiert werden.









