Die Serie wächst: Mit dem Last-Second-Sieg gegen Baunatal (32:31) feierte die SGSH den dritten Sieg in Folge, ließ den Gegner in der Tabelle hinter sich und kletterte auf Rang neun in der Tabelle (11:15). Bei aller berechtigten Freude darf dabei jedoch nicht außer Augen gelassen werden, dass die Dragons – wie schon gegen Ahlen – in der zweiten Spielhälfte bisweilen völlig den Faden verloren und abermals einen großen, vorab verdienten Vorsprung aufs Spiel setzten.
Die Kollegen konnten sich nach dem Krimi bei Kai Lüsebrink, der das goldene Tor warf, und Hendrik Halfmann bedanken, der die zwei Punkte quasi mit der Sirene durch seine Glanzparade sicherte.
Spenge nicht ins Rollen kommen lassen
Die Gäste aus Ostwestfalen zeigten sich in den letzten Wochen ebenfalls formstark: Das Schlusslicht aus Fredenbeck wurde am vergangenen Wochenende mit 43:25 aus der Halle geworfen. Zuvor musste der Tabellenvierte (18:6) sich nur knapp dem Primus Hildesheim, der nach dreizehn Spielen noch immer die weiße Weste aufweist, geschlagen geben (35:38) und wies Baunatal in die Schranken (36:28). Die Gäste zeigen sich in der laufenden Spielzeit torfreudig.
Nur zwei Mal blieb Spenge in der Saison bislang unter dreißig eigenen Toren, das letzte Mal am fünften Spieltag in Wilhelmshaven. Defensiv ist im SGSH-Lager also höchste Vorsicht geboten und die Dmytruszynski-Sieben gut beraten, den Tor-Express des TuS möglichst im Keim zu ersticken.
Bilanz-Potenzial
Acht Duelle haben zwischen beiden Vereinen in den letzten dreizehn Jahren stattgefunden. Das bessere Ende hatten die Gäste dabei häufiger für sich (2/2/4, 184:184). Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Drachen auf heimischer Platte im November letzten Jahres mit 29:26. Unter den gegebenen Umständen würde sich gewiss niemand über ein ähnliches Ergebnis am Samstagabend beschweren. Ein weiteres blaues Auge indes sollte nicht riskiert werden.
Anwurf in der Ganztagsschule Halver ist um 19.30 Uhr.









